PASCAL STEINWACHS

Der CSV-Abgeordnete Marcel Oberweis wird zwar erst Ende Juni aus dem Hohen Kammerhaus ausscheiden, doch das „Tageblatt“ widmete diesem bereits jetzt einen Artikel, in dem er seinem Ruf als „Original“ alle Ehre macht. So moniert er, der „von Anfang an“ gesagt habe, „dass ich als Ingenieur ins Parlament einziehen werde“, dass „wir als Nordeuropäer und Nordamerikaner so viel grabschen, dass nichts mehr für die anderen übrig bleibt“. Auch ist Oberweis „ein totaler Gegner“ des Etienne-Schneider’schen „Space Mining“ und sagt dazu „als Ingenieur“: „Das ist rausgeschmissenes Geld“. Jungen Menschen rät er indes, „nicht zu früh in die Politik“ einzusteigen und „ins Parlament zu gehen“. Da hat Claudine Konsbruck aber Glück gehabt!

Die Erzbistumszeitung will ihrerseits im Zusammenhang mit der vorgestrigen Vereidigung der Damen Asselborn-Bintz (LSAP) und Tanson (déi gréng) von ihrer Leserschaft wissen, ob diese Wechsel nicht hätten früher stattfinden müssen, „um etwas zu bringen“, und ob ihre Vorgänger, die „ein Mandat auf fünf Jahre vom Wähler bekommen“ hätten, dieses nicht hätten „zu Ende bringen sollen“. Aber bestimmt wird das „Wort“ dieselben Fragen auch noch einmal Ende Juni bei der Vereidigung von Konsbruck stellen...