LUXEMBURG
DPA

Die Do‘s und Dont‘s beim Feiern

Woran erkennt man eine gute Party? An der ausgelassenen Stimmung, den interessanten Unterhaltungen und der guten Musik. Aber was, wenn Tanzen nicht gerade zu den Lieblingsbeschäftigungen gehört, einem die Worte fehlen oder man einfach zu viel getrunken hat? Dann kann es schnell ziemlich peinlich werden. Wer nicht gleich im Erdboden versinken oder gar nach Hause gehen will, kann mit ein paar Strategien und Tricks auch mit den unvorteilhaftesten Situationen klarkommen.

Runde begrüßen

Alle anderen sind schon da, unterhalten sich, und die Party geht langsam los. Man selbst steht erstmal verloren im Raum herum. Es drängt sich die unweigerliche Frage auf: Gehe ich zu jedem persönlich hin und sage Hallo oder reicht ein Gruß in die Runde? Das hängt davon ab, wie viele Leute es sind und ob man sie schon kennt. Handelt es sich um Klassenkameraden ist die Antwort simpel: Da reicht auch ein kollektives Hallöchen. Wenn aber Fremde da sind, sollte der Gastgeber sich darum kümmern, die Leute untereinander bekannt zu machen.

Peinliches Partygeschenk

Präsente sind unter Gastgebern immer gern gesehen - eigentlich. Denn was ist, wenn die Eltern einem etwas Peinliches aufgeschwatzt haben oder die anderen gar nichts schenken? Das sollte man zu Beginn der Party thematisieren und nicht totschweigen. So wird die Situation entschärft, man sorgt gleich am Anfang für Lacher und hat Gesprächsstoff für die restliche Party. Peinliches Schweigen hat noch nie jemandem geholfen.

Schwarm ansprechen

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold? Das gute alte Sprichwort gilt nicht auf Partys und vor allem nicht, wenn man seinen Schwarm endlich ansprechen will. Hier gilt: Wer nicht weiß, was er sagen soll oder Hemmungen hat, kann damit anfangen, über die Musik zu reden oder über gemeinsame Bekannte. So schafft man eine lockere Unterhaltung, ohne plump zu sein.

Nicht tanzen können

Wo gute Musik gespielt wird, da wird auch getanzt. Doch wer das nicht will, muss schon tiefer in die Trickkiste greifen. Mit einer einfachen Ausrede à la „Ich habe keine Lust“, ist es meistens nicht getan. Die effektivste Methode ist, eine Sportverletzung vorzutäuschen. Das erfordert aber Planung. Im Notfall hilft auch humpeln, sofern kein Verband greifbar ist.

Falsches Outfit

Wer auf der Feier gut aussehen will, macht sich oft Tage vorher schon Gedanken über das richtige Outfit. Doch was, wenn ein anderer Gast den gleichen Look trägt? Deswegen sollte man die Party nicht gleich fluchtartig verlassen, um die Kleidung zu wechseln. Viel besser ist es, darüber zu lachen und sich über den gleichen guten Geschmack zu freuen.

Zu viel Alkohol

Wer zu tief ins Glas geschaut hat, manövriert sich schnell in peinliche Situationen. Um wieder herauszukommen, hilft eigentlich nur eines: Aufhören zu trinken. Und das noch, bevor die Stimmung kippt. Oder noch besser ist es, vorher schon ein Limit festzulegen und sich für die richtige Menge Alkohol entscheiden.

Früher gehen

Wer die Party vorzeitig verlassen muss, sollte eine gute Ausrede parat haben. Am besten ist es zum Gastgeber zu gehen und sich zu entschuldigen. Doch egal wie man sich verabschiedet, wichtig ist, es inoffiziell zu machen. So entsteht keine allgemeine Aufbruchstimmung, und die Party kann weiter gehen.