PATRICK VERSALL

Monique Feltgen hat ihren ersten Fantasyroman verfasst

Während eines Urlaubs im Schwarzwald vor sieben Jahren fing der Sohn der Autorin Monique Feltgen an, Figuren zu zeichnen, die sehr individuelle Fähigkeiten besitzen. Die Autorin hat ihn dann gebeten, ihr zu erzählen, was diese gezeichneten Protagonisten erleben könnten. Die Abenteuer der einzelnen Figuren, die der Fantasie von Feltgens Sohn Massimo entsprungen sind, sind im ersten Fantasyroman „Dolbod, der Goldianer“ der Krimiautorin Feltgen nachzulesen, der jetzt in den Buchläden liegt. Ohne ihren Sohn hätte sie wahrscheinlich den Roman gar nicht geschrieben, unterstreicht die Autorin. „Dolbod, der Goldianer” ist das klassische Beispiel eines gelungenen Austauschs zwischen Mutter und Sohn: Der Junge lieferte die Grundgerüste der Abenteuer, die Mutter schrieb die Story nieder und reihte die Abenteuer aneinander. 2012 stand die komplette Geschichte, Anfang 2014 war das Buch fertig. Feltgen betont, dass sie keine Fantsayromanleserin sei und auch nur ein Harry-Potter-Abenteuer gelesen habe.

Die Autorin hat ein bisschen über die Fantasywelt und das –genre recherchiert, zu den großen Schmökern der Fantasyliteratur hat sie aber nicht gegriffen, um sich ins Genre einzulesen. Alles sei aus dem Bauch heraus entstanden, erklärt die Schriftstellerin. Feltgen glaubte anfangs, dass ihr Roman gar nicht publiziert werden würde, das Manuskript hat ihren Verleger aber überzeugt. Das Feedback der jungen und älteren Leser ist positiv. Feltgen lässt auch weiterhin in Büchern ermitteln: Nach dem ersten Fantasyroman in diesem Jahr erscheint im kommenden Jahr ihr siebter Krimi.