Ein Solidaritäts-Event erster Güte wird am kommenden Wochenende (28. und 29. März) im nationalen Sport- und Kulturzentrum „d’Coque“ in Luxemburg-Kirchberg über die Bühne gehen: Am Samstag um 18.30 wird sich erneut der Vorhang für den „Relais pour la Vie“ der „Fondation Cancer“ heben. In diesem Jahr findet das Solidaritäts-Event zum zehnten Mal statt. In den vergangenen zehn Jahren sollte sich das Event zu einem in „der Gesellschaft fest verankerten Ereignis“ entwickeln, wie gestern Vormittag im Rahmen einer Pressekonferenz von Martine Neyen, Direktorin der „Fondation Cancer“ und Claudia Gaebel, verantwortlich für die Organisation des „Relais pour la Vie“, zu erfahren war. Zehn Jahre, in denen „die Solidarität mit Krebspatienten groß geschrieben“ wurde, hieß es weiter.
„An einem Wochenende versammeln sich Tausende von Teammitgliedern und Besuchern ohne Barrieren wie zum Beispiel Sprache oder Alter, um Krebspatienten die Gewissheit zu vermitteln, dass sie nicht allein sind“, beschreibt Martine Neyen, Direktorin der Fondation Cancer, den Kerngedanken des „Relais pour la Vie“. Krebs sei immer noch eine gefürchtete Krankheit, die von allen von ihr Betroffenen viel abverlange. „Unsere Veranstaltung ist eine Gelegenheit, um diesen Menschen zu zeigen, dass sie nicht allein sind, dass es viele andere Menschen gibt, die den Krebs bewältigen beziehungsweise ihn überstanden haben.“
Immer mehr Teilnehmer
Am kommenden Wochenende (28. und 29. März) geht der „Relais pour la Vie“ zum zehnten Mal in der „Coque“ über die Bühne. Vorgesehen ist unter anderem ein 24-stündiger Staffellauf, der den Weg eines Krebspatienten mit all seinen Höhen und Tiefen symbolisieren soll.
Was nun die Teilnehmer am „Relais pour la Vie“ betrifft, so war gestern zu erfahren, dass „immer mehr Menschen“ dabei sein wollen: Bei der ersten Auflage waren es 3.170 Teammitglieder, für dieses Jahr sind deren 10.088 gemeldet. Somit wird in diesem Jahr erstmals die 10.000-Teilnehmer-Grenze überschritten.
Es ist also an der Zeit „eine Art Zwischenbilanz zu ziehen“, wie die Verantwortlichen der „Fondation Cancer“ meinten. Fest steht, dass der allumfassende Kerngedanke des „Relais pour la Vie“jederzeit die Solidarität war und sein wird.
Der einzigartige Charakter des „Relais pour la Vie“ liegt zweifelsohne in der Fähigkeit des Events, „alle Bevölkerungsschichten, alle Generationen, alle Gemeinschaften rund um eine bestimmte Herausforderung zu einen: Die Herausforderung, das Leben zu feiern“, halten die Organisatoren fest. Der „Relais pour la Vie“ zeigt ganz deutlich, „dass das, was uns vereint, viel stärker ist als das, was uns unterscheidet“.
Neu in diesem Jahr
Um den Kerngedanken der Solidarität in diesem Jahr noch stärker hervorzustreichen, findet zeitgleich mit der „Survivor Tour“ für Patienten und ehemalige Patienten erstmalig auch eine „Caregiver Tour“‘ statt - eine Tour für alle, die Krebspatienten nahe stehen und sie auf ihrem Weg begleiten. Auch „Caregiver“ leiden, wenn die Diagnose Krebs gestellt wird. „Um die Bedeutung dieser Menschen hervorzuheben, die eine unglaubliche Stütze für die Krebspatienten darstellen, veranstalten wir die „Caregiver Tour“, meinte Martine Neyen.
Den Auftakt des „Relais pour la Vie“ stellt die Eröffnungszeremonie am Samstag um 18.30 in der „Coque“ dar. Anschließend werden „Caregivers“ und „Survivors“ gemeinsam eine Ehrenrunde durch die Arena der „Coque“ drehen. Im Anschluss an das Defilee der insgesamt 375 Teams fällt um 20.00 der Startschuss für den Staffellauf der „Master Teams“. Die „Classic Teams“ werden am Sonntagmorgen ab 8.00 ihre Runden in der Arena der „Coque“ drehen.
Am Sonntag um 11.30 findet die „Tour de solidarité“ mit geladenen Gästen statt. Der wohl ergreifendste Moment des „Relais pour la Vie“ - die Kerzenzeremonie -, ist für 17.00 anberaumt. Mit dem Defilee aller Teams geht dann um 20.00 der „Relais pour la Vie“ 2015 zu Ende.
Der „Relais pour la Vie“ wird dank der Unterstützung von: Bâloise Assurances, Banque de Luxembourg, Cactus, „d’Coque“, Gesundheitsministerium, Guardian, Price Waterhouse Coopers sowie RTL und „Groupe Editpress“ organisiert.


