CLAUDE KARGER

Überdurchschnittlich heiß und sonnig: Für das „Wort“ war der Sommer ein Märchen. „Da kann man nicht meckern“, befindet auch das „tageblatt“. Doch, kann man! „Dieser Sommer ist eine schreckliche Schinderei. Man hat Lust auf Nichts“, klagt der gewesene LCGB-Boss Webesch Rob in der Erzbistumszeitung, wo man zudem erfährt, dass der Ex-CSV-Deputierte, der übrigens am liebsten im Winter vor dem Kamin schmökert, eine Menge Entscheidungen zutiefst bereut. Etwa die Zeit als Regierungsabgeordneter: „Es entsprach jedoch nicht meinen Vorstellungen, so dass ich darauf hätte verzichten können“, sagt der Morgenmuffel mit einem Faible für Chaos, Hamburger, Hummer, Kochsendungen - „wenn Johan Lafer mit dem Finger auf das zarte rosa Fleisch zeigt, dann werde ich verrückt (lacht)“ - und Hunde. Insbesondere für Fox Terrier, wie er mal einen hatte: „Hätte er bei den Wahlen im „Réiserbann“ kandidieren können, er wäre sofort gewählt worden. Jeder kannte ihn, denn er war ewig auf Tour“. Fürs Herrchen hatte es bei den letzten Kommunalwahlen 2011 - nach dem Rücktritt von der LCGB-Spitze mitten im ProActif-Wirbel - nur für Platz sieben bei der Roeser CSV gereicht. Und CSV national? Wiseler oder Reding? Eher Wiseler. „Er ist ein besonnener und seriöser Mensch. Reding ist knallhart“. Wau.