CLAUDE KARGER

Ja, wir können ihn ein wenig verstehen, den Sonnenanbeter von Seite Drei im Heiligabend-„Wort“. Es täte so gut, wenn sich unser Stern mal wieder ordentlich lange blicken lassen würde. Gegen ordentliches Velo-Wetter werden die Herren Asselborn und Steinmeier sicher nichts einzuwenden haben. Der deutsche Oberdiplomat bekam ja unlängst ein Flitze-Rad von seinem Luxemburger Intimus geschenkt. „Das Fahrrad benutze ich tatsächlich. Jedes Mal, wenn ich unterwegs bin, erstatte ich auch Rapport, welche Entfernung ich gerade gefahren bin und mit welcher Geschwindigkeit (lacht)“, verriet Frank-Walter nun dem „tageblatt“. Da sieht man mal, wer in Europa wen wirklich kontrolliert. Ansonsten ist die EU ja ein schwieriges Parkett. Der Premier, der rezent seinen Einstand im Brüsseler Minenfeld feierte, vermochte trotzdem dort zu „punkten“, so die Ex-CSV-Politikerin Erna in ihrem Blog. Aber noch rätselten Manche über die Aussprache von „Bettel“. „Mit Juncker gab es da deutscher Seits kein Problem, das ist nicht nur ein Name, sondern ein Begriff, beherrschten doch in vergangenen Jahrhunderten die Junker (ohne c) die deutschen Lande“, belehrt uns die Dame. Allerdings werde es nicht mehr allzu lange dauern, bis Xaviers Stern international so hell strahlt wie zuhause.