LUXEMBURG
JAN SÖFJER

Ein Metalfestival gegen Armut in der Escher Kulturfabrik

Die Metalband „Scarlet Anger“ hat schon auf vielen Festivals gespielt. „Oft sagten wir uns, dass wir auch mal so ein Festival aufziehen möchten“, sagt der Sänger der Band, Joe Block. Jetzt ist es soweit. Er und die anderen Bandmitglieder haben ein Jahr lang organisiert. Am 24. September, ein Samstag, steigt in der Kulturfabrik in Esch/Alzette das Festival „Anger Fest Vol. 1 - Metal Against Poverty“. Eigens dafür hat die Band den Verein „Screaming Skull“ gegründet.

Das Festival

Sechs Bands in sechs Stunden

Das „Anger Fest Vol. 1 - Metal Against Poverty“ ist am 24. September, Samstag, in der Kulturfabrik in Esch/Alzette. - 116 Rue de Luxembourg. Einlass ist um 19 Uhr, Beginn um 19.15. Schluss um 1 Uhr nachts. Die Karten kosten im Vorverkauf 10 Euro und an der Abendkasse 13 Euro. Es spielen „Dust Bolt“ (D), „Scarlet Anger“ (L), „Desdemonia“ (L), „Deficiency“ (F), „Fusion Bomb“ (L) und „Heaven‘s Scum“ (L).

Teile der Erlöse gehen als Spende an die Hilfsorganisation für Obdachlose „Stëmm vun der Strooss“. Wie hoch der Betrag ausfällt, hängt davon ab, wie viele Leute kommen und wie viel Gewinn nach Abzug der Kosten übrig bleibt. Die Idee, das Festival einem guten Zweck zu widmen, kam „Scarlet Anger“ am Jahresanfang, als es in Vichten ein Metalfestival für krebskranke Kinder gab.

Zum ersten Mal in Luxemburg

Neben „Scarlet Anger“ spielen an dem Abend „Desdemonia“, „Heaven’s Scum“ und „Fusion Bomb“ aus Luxemburg auf sowie „Deficiency“ aus Frankreich und „Dust Bolt“ aus Deutschland. Letztere hat ihre Premiere in Luxemburg und ist Headliner des Abends. Alle Bands spielen Trash beziehungsweise Deathmetal.

Die Band „Fusion Bomb“ hat zudem gerade ihre erste EP herausgebracht. Block freut sich, dass die junge Band „auch Mal vor größerem Publikum spielen kann“.

In der Kulturfabrik haben „Scarlet Anger“ schon oft gespielt. Block schätzt die gemütliche Atmosphäre dort, auch im Backstagebereich. Die Rockhal hätte auch noch eine Option sein können, aber dort hätten sie um Mitternacht Schluss machen müssen, was mit sechs Bands zeitlich zu eng geworden wäre. „Die Kufa hat das beste Angebot gemacht“, sagt Block. Und sie kümmert sich auch um das Catering, die Getränke, den Tickerverkauf, die Soundtechnik und dergleichen. Block hofft auf 300 bis 400 Besucher. „Es soll ein lustiger Abend werden.“ Sollte die erste Auflage ein Erfolg werden, kann die Band sich vorstellen, das Festival zu wiederholen. Dann für eine andere gute Sache.

Die Festivalseite auf Facebook: https://www.facebook.com/events/415614431967330/