LUXEMBURG
LJ

Der Sportler Pascal Triebel darf sich für die nächsten vier Jahre ein anderes Hobby suchen: Der „Conseil de discipline contre le dopage“ (CDD) sperrte ihn für die volle Dauer von der Teilnahme an Rennen wegen eines mutwillig verpassten Anti-Doping-Tests. Das teilte die „Agence luxembourgeoise antidopage“ (ALAD) am Donnerstag mit. Triebel kann zwei Wochen lang Einspruch einlegen.

Bei einem Cyclocross-Rennen in Orscholz am 31. Juli dieses Jahres hatte der 50-Jährige Radsportler nach dem Rennen bei einer Kontrolle einen falschen Namen angegeben und sich anschließend unter die Dusche begeben. Die ALAD sah hier ihren Antidoping-Code verletzt und schaltete am 16. August den CDD ein. Vor dem CDD verteidigte er sich daraufhin mit der Aussage, er habe den Doping-Kontrolleur nicht klar als solchen erkennen können und daraufhin auch nicht den Namen gehört, als er unter der Dusche zur Kontrolle aufgerufen wurde.