WÜLFRATH/LUXEMBURG
INGO ZWANK

Goodyear präsentiert neue Reifen im „Land Rover Experience Center“ Wülfrath

Steigungen, Schlamm- und Wasserlöcher, Schräglagen - samt Nerventest hinter dem Steuer: Im Off-Road-Paradies des „Land Rover Experience Center“ Wülfrath in der Nähe von Düsseldorf erwarten Off-Road-Einsteiger und -Profis paradiesische Zustände. Niemand darf einfach mal so mit seinem Geländewagen durch die hiesigen Wälder oder auch die Wiesen düsen. Doch das Center bietet alles, was das Herz der Off-Road-Freunde höherschlagen lässt.

Dies war dann auch die passende Umgebung für die Verantwortlichen von Goodyear Colmar-Berg, der Presse im Rahmen eines Praxistestes die neuen Geländewagenreifen „Wrangler All-Terrain Adventure“ vorzustellen.

Angeleitet und begleitet von erfahrenen Instruktoren erlebe ich dann in aktuellen Land Rover-Modellen wie dem Range Rover, Defender, Discovery und Freelander die faszinierenden Möglichkeiten des Allradfahrens. So geht es dann - mit den passenden Reifen von Goodyear natürlich - über die Schotterpiste zu einer Wasserdurchfahrt.

Vorher muss ich aber einen Steilhang mit 110 Prozent Gefälle (rund 48 Grad) überwunden und den beruhigenden Worten von Instruktor Daniel „Der Wagen macht das alles alleine!“ vertrauen, ehe es dann die Sandpassage oder über das Dach der Blockhütte hinüber geht. Eine Mutprobe schlechthin, wenn man absolut in die Technik des Straßen- und Off-Road-Kreuzers vertraut. Diese „Meisterleistung“ des Discovery Sport wurde durch die Einführung von „All-Terrain Progress Control“ (ATPC) bewältigt.

„Mithilfe des von Land Rover entwickelten Systems lassen sich kritische Passagen, etwa auf besonders rutschigem Untergrund, sicher bewältigen“, erklärt der Instruktor - und nach der ersten Fahrt wird dies wirklich beruhigend - denn ähnlich wie eine konventionelle Geschwindigkeitsregelung lässt ATPC die Einstellung eines bestimmten Tempos zu und hält dieses dann selbsttätig ein - ja, das Fahrzeug macht es wirklich allein.

Schweißperlen inklusive

Zur Verfügung steht hier der Geschwindigkeitsbereich zwischen zwei und 30 km/h. Hiermit kann man einfach und locker mal im extrem steilen Berg anhalten und wieder anfahren. Der Fahrer, also ich, konnte mich so ganz auf das schwierige Gelände konzentrieren. Und dass ich dem Wagen kein Leid in Form von Kratzern und Beulen zufügte. „All-Terrain Progress Control sorgt für das sichere Vorwärtskommen, indem es die Fahrzeugsysteme selbsttätig entsprechend der Bedingungen regelt - und es kann einen, im wahrsten Sinne des Wortes, auch mal aus dem Schlamm ziehen“, denn ATPC verfügt auch über eine spezielle Anfahrhilfe zum problemlosen und sanften Losfahren auf glattem Untergrund, wie Eis, Schnee oder nasses Gras - einfach beeindruckend.

Wie überzeugend das sein kann, zeigte ein „Land Rover Discovery Sport“ im Härtetest, als der kompakte SUV einen 100 Tonnen schweren Zug über eine zehn Kilometer lange Bahnstrecke bewegt. Schauplatz des spektakulären Anhänger-Tests war eine historische Bahnstrecke im Norden der Schweiz. Insgesamt 62 anspruchsvolle Hindernisse und Passagen, verteilt auf 120.000 m² bietet das Center in einem ehemaligen Steinbruch. Aus rund 800 Tonnen Sand und mehr als 2.500 Tonnen Steinen wurde der Gelände-Parcours erschaffen. „Das ist die derzeit wohl modernste, sicherste und anspruchsvollste Outdoor-Anlage in Deutschland“, erzählt mein Instruktor Daniel. Die Anlage, die seit nun gut 20 Jahren besteht, wurde um ein 180 Quadratmeter großes Büro- und Schulungsgebäude sowie ein 200 Quadratmeter großes Zelt für Veranstaltungen mit bis zu 200 Personen erweitert.
Alle Infos/Preise/Kurse unter

www.tinyurl.com/Landroveroffroad