PASCAL STEINWACHS

Seit LSAP-Vizepremier Asselborn vor einigen Wochen einmal einige Stunden im „Atert-Lycée“ verbracht hat, um die dortigen Schüler auf unseren neu errungenen UN-Sicherheitssitz heiß zu machen, ist er scheinbar ganz närrisch, noch mehr Zeit in großherzoglichen Schulen zu verbringen. So zuletzt auch in der Primärschule von Steinfort - und die „Revue“ war exklusiv dabei.

„Leicht gebräunt und im schicken Anzug“ trifft der Außenminister bereits fünf Minuten vor der verabredeten Zeit ein, um sich den Fragen der Sechstklässler zu stellen. Dass er hier auf Luxemburgisch parlieren kann, freut natürlich das chefdiplomatische Gemüt, denn „dort, wo ich normalerweise bin, werden drei oder vier Sprachen gesprochen“.

Die Fragen haben es dann aber arg in sich: Was machen Sie als Luxemburger Außenminister? Wie lange sind Sie schon Außenminister? In welchen Ländern waren Sie schon?

Asselborns Antworten kommen „spontan und ehrlich“, ufern aber zuweilen etwas aus. Auch vergaloppierte er sich manchmal in eine allzu spezifische Fachsprache und benutzte dann Schwierigstbegriffe wie „Anarchie“ oder „Koalition“, wobei diese Wörter ja eigentlich wie der Topf zum Deckel passen. Thank you very...