CLAUDE KARGER

Im „T“ freut sich der Leitartikler zu Recht wie Bolle über die Topp-Leistungen der Luxemburger Kicker, die kürzlich Litauen besiegten und unglücklich gegen die Ukrainer verloren, die offensichtlich aber einen Brasilianer nicht schnell genug ukrainisiert hatten. Egal, das Großherzogtum ist „schon lange kein Fußballzwerg mehr“, meint der Schreiber, „die Mannschaft von Luc Holtz ist auf dem besten Weg, Luxemburger Fußballgeschichte zu schreiben. Jedenfalls ist es in Anbetracht der Entwicklung der Mannschaft nicht mehr von vornherein auszuschließen, irgendwann einmal ein ähnliches Husarenstück wie Island (EM- und WM-Teilnahme) zu vollbringen.“ Das wäre natürlich auch ein wunderbares Psycho-Doping für den Sport im Ländchen und wird gebraucht, denn „Luxemburger sind in Sachen Sport Durchschnitt“, meldete gestern „L‘Essentiel“, „wie eine Umfrage von Eurostat zeigt, treiben die Bürger des Großherzogtums mehr Sport als Belgier und Franzosen – aber weniger als die Deutschen“. Wir sind zwar mehrheitlich ganz schön sportlich, das kann aber noch besser werden. Lassen wir doch einfach mal das „SUVchen“ stehen und holen wir die Bretzel mit dem Rad oder „per pedes“. Und nicht vergessen am Sonntag die Waagen zehn Kilo zurück stellen!