KAIRO
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Gut ein halbes Jahr nach dem Absturz einer Passagiermaschine von EgyptAir ins Mittelmeer haben Ermittler erste konkrete Hinweise auf einen Anschlag bekannt gegeben. An den Körpern mehrerer geborgener Leichen seien Sprengstoffspuren gefunden worden, erklärte die ägyptische Luftfahrtbehörde. Eine strafrechtliche Untersuchung werde eingeleitet.

Der Airbus A320 war am 19. Mai auf dem Weg von Paris nach Kairo mit 66 Menschen an Bord ins Mittelmeer gestürzt. Die Unglücksursache war aber bisher nicht bekannt. Die Piloten setzten keinen Notruf ab und auch keine Terrorgruppe bekannte sich dazu, das Flugzeug zum Absturz gebracht zu haben. Die französischen Ermittler teilten lediglich mit, dass unmittelbar vor dem Absturz von Flug 804 die Rauchdetektoren angeschlagen hätten, was auf den Ausbruch eines Brandes hindeute. Frankreich leitete bereits im Juni strafrechtliche Ermittlungen ein. AP