LUXEMBURG
SVEN WOHL

Asylanträge in Luxemburg im Juli bleiben relativ niedrig

Es ist eine Beruhigung bei den Zahlen der Asylanträge zu verzeichnen. So viel liest sich aus den aktuellen Statistiken, welche das Außenministerium von Luxemburg gestern veröffentlichte. Im Juli wurden 133 neue Anfragen registriert. Auch wenn dies gegenüber dem Vormonat einen geringfügigen Anstieg darstellt (Juni: 124 Anfragen), ist es die zweitgeringste monatliche Zahl an neuen Anfragen für 2019.

Wer die Zahlen der letzten drei Monate untersucht, wird feststellen, dass sie konstant die vergleichbaren Monate aus den beiden Vorjahren unterlaufen. Für dieses Jahr sind damit 1.195 Anfragen eingegangen. Damit befindet man sich im Jahrestrend unter 2017, doch über 2018.

Bisher 397 Anträge 2019 stattgegeben

161 Entscheidungen wurden im Juli getroffen. 38 Flüchtlingen (29,1 Prozent) wurde der Asylstatus anerkannt. Im Jahr sind dies bisher 397 angenommene Asylanträge. In 50 Fällen wurde dem Antrag auf internationalen Schutz nicht stattgegeben. Ein Antrag wurde zurückgezogen, und in 55 Fällen war man nicht zuständig und leitete einen Transfer ein. 13 Anfragen wurden als unzulässig eingestuft.

Asylsuchende aus Eritrea sind an der Spitze der Aufschlüsselung nach Nation zu finden. 33 der Anträge stammen von Personen aus dieser Nation, während 27 aus Syrien und 13 aus Afghanistan stammen. Bei den Kontinenten liegt Afrika mit 59 Anfragen vorne, Asien folgt mit 50 Anfragen. Eritreer machten 2019 soweit 30,2 Prozent der Anfragen aus. Syrien folgt auch hier auf dem zweiten Platz mit 10,6 Prozent, gefolgt von Afghanistan mit 7,5 Prozent und Irak mit 6,4 Prozent.