LOS ANGELES/LUXEMBURGLJ

Luxemburg erringt 28 Medaillen bei den Special Olympics World Games in Los Angeles

Die Weltspiele von Special Olympics in Los Angeles sind nun Geschichte und die Bilanz des Team Luxemburg kann sich sehen lassen. Immerhin stehen neben zahlreichen Bestleistungen 28 Medaillen (sieben Gold, acht Silber und 13 Bronze) zu Buche. Das Highlight des letzten Tages war ohne Zweifel das Halbmarathon-Rennen am Strand von Long Beach.

Unter den 19 Teilnehmern waren auch zwei luxemburgische Läufer. Eike Schröder und Ronny Kontz lieferten hier ausgezeichnete Resultate ab. Beide liefen einen guten Rhythmus. Schröder beendete das Rennen als Gesamtsiebter (1:37.34) und gewann Bronze in seiner Gruppe, Kontz kam als Elfter ins Ziel (1:45.‘55). Er konnte seine persönliche Rekordmarke um mehr als zehn Minuten verbessern. Eine Zeit, die ihn aufs höchste Treppchen in seiner Klasse brachte.

Bronze für das TT-Doppel

Auch die Schwimmer wuchsen über sich hinaus und erkämpften sich Bronze in einem spannenden Staffelrennen über 4x25 Meter Freistil. Das Tischtennis-Doppel erwischte einen guten Beginn mit einem Erfolg gegen Belgien, schwächelte aber zum Schluss, um dann noch Bronze zu erringen.

Nach Bronze im Doppel gab es im Tenniseinzel Silber für Kelly Toex und Bronze für Jeff Lazzarini. Das Doppel im Boccia verpasste das Treppchen und klassierte sich an 4. Stelle. Lange mussten die Turnerinnen auf ihren Einsatz warten, dann schlugen aber Lynn Streitz und Myriam Beckius mit 5 Medaillengewinnen richtig zu. Allein drei Goldmedaillen gingen auf das Konto von Streitz.

Auch die Leichtathleten steuerten am letzten Wettkampftag noch einmal reichlich Edelmetall hinzu. Jeweils Silber gab es für Danielle Scheer und Laurent Praus (beide im Ballwerfen) sowie für Nicole Lydorf über die 200 Meterdistanz. Die Basketballer unterlagen nach einer guten ersten Halbzeit dennoch gegen Peru, gewannen aber etwas überraschend noch Bronze. Platz fünf lautete es am Ende für die Fußballer, welche als Einzige im Team Luxemburg somit ohne Medaille blieben.