LUXEMBURG
LJ

Bildungsminister Claude Meisch hat am Mittwoch im parlamentarischen Bildungsausschuss die Absicht geäußert, ein spezielles Statut für „Mini-Crèches“ zu schaffen.

So soll es beispielsweise in Zukunft möglich sein, dass sich ein Erzieher und eine Tagesmutter zusammenschließen, die zusammen die Kriterien des „Chèque-Service“ und für die mehrsprachige Frühförderung erfüllen, die aber mit Blick auf die Räumlichkeiten nicht die gleichen Bedingungen wie Kinderbetreuungseinrichtungen erfüllen müssten. Die entsprechende großherzogliche Verordnung will Meisch im Herbst vorlegen und die Gesetzgebung im Frühjahr anpassen.

Im Ausschuss befassten sich die Abgeordneten unter anderem mit der Reform des Tageseltern-Gesetzes. Vor allem drehten sich die Diskussionen dem Parlamentsbericht zufolge um die Frage, welche sprachliche Voraussetzungen Tageseltern erfüllen müssen.

Derzeit verfügen 700 Tageseltern über eine Genehmigung des Ministeriums, davon sind 600 Teil des „Chèque-Service“-Systems. Die Arbeiten an der Gesetzesvorlage, mit der eine kostenlose frühe Förderung des Luxemburgischen und des Französischen ab diesem Herbst eingeführt wird, wurden ebenfalls fortgesetzt.