CLAUDE KARGER

„Let’s make it happen!“. Auch im All, das hat sich die Regierung mit „spaceresources.lu“ auf die Fahnen geschrieben, das bereits weltweit für tolle Aufmerksamkeit gesorgt hat. Zuhause allerdings wird das Vorhaben immer noch belächelt: „Das Gold, dass vom Himmel fällt, wird noch für viele Jahrzehnte ein Märchen bleiben“, meinte dieser Tage etwa die „Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek“, die mal wieder die Nase in die Grimm-Werke gesteckt hat und „Das Sterntaler-Märchen nach E. Schneider“ erzählt. Und dass der tapfere Étienne auch noch Milliardären aus dem Silikontal hunderte Millionen in den Rachen werfe, ist freilich des kapitalistischen Teufels... Leicht begeisterter zeigt sich da schon das „Lëtzebuerger Land“: „Luxemburg will in den Weltraum und andere sollen mit“, heißt es unter dem mit „Schneider und die Sterne“ betitelten Artikel zu einem Projekt in dem es darum geht, einen kleinen Asteroiden mittels Sonde aus seiner Umlaufbahn zu knallen, damit man weiß, was zu tun ist, wenn so ein richtiger Trumm (nicht zu verwechseln mit Trump) auf den Erdball zustürzt. „Are there petrodollars
on Mars?“, fragt sich das „Land“ außerdem. Denn
die Vereinigten Arabischen Emirate, die diese Woche Besuch aus Luxemburg bekamen, machen mobil für den Mars. 2117 soll da die erste Stadt stehen. Bis dahin gibt‘s hier unten noch viel zu tun.