CLAUDE KARGER

„Bei Fußball und Kultur möchte jeder mitreden“, sagt das dynamische „opderschmelz“-Team im „T“. Wir kennen allerdings noch eine Menge anderer Themen, zu denen sich Experten zuhauf finden. Erziehung beispielsweise. Oder Lösungen fürs Stauproblem. Oder wo welche Filialen von Post und Sparkasse hingehören, mit denen sich der „Télécran“-Durchsager gestern beschäftigte. Er erteilt dem Finanzinstitut zwar eine „dicke Zitrone für miese Öffentlichkeitsarbeit“. Aber für ihn ist „der Vorwurf, durch die Schließung einer Bank- oder Postfiliale würden ältere und alte Menschen besonders benachteiligt, blanker Unsinn“. Was bloß die betroffenen Bürger davon halten - Tipps für den aktiven Ruhestand gibt es übrigens diese Woche in der „Revue“ unter dem Titel „Kein altes Eisen“? Und die VerbraucherschützerInnen? Und erst recht die GemeindeoberhäupterInnen? Zum Glück stecken viele von ihnen bereits im „Fuesent“-Fieber. Die feiert der „Télécran“ denn auch mit einem Feuerwerk an farbigsten luxemburgischen Ausdrücken. Wie immer mit Witz und Ironie: „Den Joker, deen net nëmme fir d‘Fuesent verkleet ass, gëtt heizuland och nach Stibbi oder Stippi genannt. A wann sech Äre klenge Stupp verkleet huet, dann ass dat Äre Stippchen“. Er oder sie soll es nur nicht zu bunt treiben...