LUXEMBURG
DO/POLICE

Eine Nacht voll Trunkenheit und Beleidigungen endet in der Zelle

Im Stadtquartier Gasperich kam es in den frühen Morgenstunden des 29. Dezember in einem Haushalt zu einer verbalen Auseinandersetzung, gefolgt von Randale. Eine verzweifelte Frau bat daraufhin um Hilfe der Polizei. Als die Anruferin den Beamten vor Ort die Tür öffnete, war laute Musik zu hören. Sie erklärte, dass der Mann lauthals schreiend am Balkon stünde.

Während des Gesprächs kam besagter Mann mit geballten Fäusten, ausgestreckten Armen und der Aufforderung, ihn mitzunehmen vor die Tür. Er verweigerte, sich auszuweisen und fing stattdessen damit an, die Beamten aufs Übelste zu beschimpfen. Es stellte sich schnell heraus, dass der Mann unter Alkoholeinfluss stand.

Handgreiflich geworden

Als der Mann versuchte, einen Beamten wegzustoßen, jedoch daran scheiterte und schließlich ansetzte, den Polizisten am Kragen zu packen, wurde er von einem weiteren Beamten davon abgehalten und konnte handlungsunfähig gemacht werden. Um einen weiteren Angriff zu verhindern, wurden Handschellen angelegt. Das belächelte der Mann jedoch nur, und er ging zu weiteren Beschimpfungen über. Die Beamten entschieden daher, den Mann aufgrund der gegebenen Umstände im Arrest unterzubringen.

Auch im Krankenhaus, in Anwesenheit des Pflegepersonals, äußerte der Mann Beleidigungen und Drohungen gegenüber den Beamten. Dort fielen Sätze wie: „Ech wëll dat Nazischwäin killen.“

Griff zur Waffe

Durch seine Äußerungen und sein Benehmen zog er im Krankenhaus die Aufmerksamkeit auf sich. Bei Ankunft auf der Dienststelle und nachdem die Handschellen gelöst wurden, um ihn im Arrest unterzubringen, griff der Mann dann nach einer Dienstwaffe. Erneut musste e handlungsunfähig zu Boden gebracht werden. Dem Ganzen konnte erst ein Ende gesetzt werden, als die Zellentür zugezogen wurde. Eine Anzeige bezüglich Beamtenbeleidigung folgt.