BRÜSSEL/LUXEMBURG
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Großherzog Henri besucht „École royale militaire“ in Brüssel

Für Großherzog Henri stand gestern ein Besuch in Brüssel an. Er nahm dort die „École royale militaire“ in der belgischen Hauptstadt in Augenschein.

Großherzog Henri fuhr in Begleitung von Étienne Schneider, stellvertretender Premierminister und Verteidigungsminister, sowie Jacques Flies, stellvertretender Direktor der Verteidigung, und General Alain Duschène, Generalstabschef der luxemburgischen Armee, nach Brüssel.

Der Besuch aus dem Großherzogtum wurde vom Kommandanten und Rektor der Militärakademie, dem Generalmajor der Luftfahrt Lutgardis Claes, in Empfang genommen. Der Großherzog wurde zudem von einer belgischen Delegation begrüßt, zu der unter anderem der Chef der Verteidigung, General Marc Compernol, und der Generaldirektor der Personalstelle der Verteidigung, Generalleutnant Jan Hennes, gehörten.

Treffen mit Offiziersschülernaus Luxemburg

Im Anschluss an ein Briefing über die „École royale militaire“ in der Galerie der Generäle, haben Großherzog Henri und die Delegation die Labore des „Département de systèmes d’armes et balistique“ besucht. Dort hat man der Schießdemonstration „Mauser“ beiwohnen können. Anschließend hat der Großherzog ein Offizierszimmer und Sporteinrichtungen in Augenschein nehmen können. Zum Abschluss des Besuchs traf der Großherzog die zehn luxemburgischen Offiziersschüler, die derzeit die Militärakademie besuchen. Bei einem Essen konnten die Offiziersschüler dem Großherzog von ihren Erfahrungen in der „École royale militaire“ berichten.

Die Königliche Militärakademie ist eine Hochschule der belgischen Armee. Sie bildet gegenwärtig die Gesamtheit des belgischen Offizierskorps aus, also Luft- und Landmacht, aber auch Marine und das medizinische Korps. Die „École royale militaire“ wurde im Jahr 1834 nach dem Vorbild der französischen „École polytechnique“ gestiftet. Anregung zu der Gründung gab der belgische König Leopold I.