LUXEMBURG
CATHERINE NOYER

Waschen und Desinfektion zehrt an den Händen – da hilft nur gute Pflege

Unsere Hände stehen derzeit im Fokus wie nie zuvor. Besonders die des Pflegepersonals in den Krankenhäusern und anderen Pflegeeinrichtungen werden durch Desinfektionsmittel maximal beansprucht. Aber auch unsere Hände erfahren jetzt was es heißt, regelmäßig und ausgiebig mit Seife gewaschen zu werden.

Zum Glück gibt es – vom einfachen Seifenstück über Cremeseifen, Waschlotionen, Syndets und rückfettende Pflegeseifen - eine breite Palette an Produkten, damit das richtige Mittel je nach Hauttyp und Beanspruchung gefunden werden kann. Die Haut der Hand unterscheidet sich nämlich wesentlich von der restlichen Körperhaut, da sich auf dem Handrücken nur wenig Talgdrüsen und Unterhautfettgewebe befinden.

Durch das Waschen und Desinfizieren wird der Fettmantel der Haut angegriffen und sogar abgelöst. Zudem quillt die Haut durch das Waschen mit Seife auf und verliert an Feuchtigkeit. Für normale Haut oder Mischhaut ist das kein größeres Problem, da diese Hauttypen sich innerhalb von wenigen Stunden erholen.

Problematisch wird es dagegen bei trockener Haut, die wesentlich länger zur Regenerierung braucht. Sie kann nämlich den Fett- und Feuchtigkeitsverlust nicht ohne Hilfsmittel ausgleichen, trocknet aus und wird rissig. Im schlimmsten Fall bilden sich sogar Ekzeme.

Vitamine für die Hände

Hier kommt die Handpflege zum Einsatz, die momentan einen neuen Stellenwert gewinnt. Ziel ist es, die Elastizität des Bindegewebes zu erhalten und auch der Faltenbildung vorzubeugen. Das kann man bereits durch Einreiben und Einmassieren von Pflanzenöl erreichen. Die darin enthaltenen ungesättigten Fettsäuren tragen zum Erhalt der Geschmeidigkeit der Haut bei. Ebenfalls wichtig sind die Vitamine C und A, die die Kollagenbildung – Kollagen ist das Hauptprotein des Bindegewebes – anregen sowie das Reparaturvitamin E. Diese Vitamine sind in den meisten Cremes erhalten.

Da die Hornhaut, die oberste Hautschicht der Hände, nur 20 Prozent Feuchtigkeit enthält, ist diese schnell aufgebraucht und muss von außen zugeführt werden. Als besonders guter Feuchtigkeitsspender gilt der Harnstoff, der als Urea in zahlreichen Produkten wie Cremes oder Salben gegen trockene Haut enthalten ist. Hier handelt es sich um eine Substanz, die in natürlicher Form zusammen mit weiteren Substanzen als Feuchtigkeitsfaktor in der Haut vorkommt. Der Harnstoff bindet Wasser in der Hornhaut und hält so die Feuchtigkeit.

Egal um welchen Hauttyp es sich handelt, der Verbraucher hat die Wahl zwischen Handcreme, Balsam oder Lotion. Nach jedem Händewaschen sollte das Produkt aufgetragen werden. Wer größere Probleme mit der Trockenheit seiner Hände hat, kann auch die Creme Abends dick auftragen, Baumwollhandschuhe darüber ziehen und sie über Nacht einwirken lassen. Das nämlich ist eine optimale Wellnesskur für strapazierte die Hände.

Handpflege-Produkte

Wellnesskur

1 | Collistar „Crème Mains & Ongles Hydratant Express“ spendet umgehend Feuchtigkeit
2 | Hema Handcreme mit Sheabutter und Kirschblätter-Extrakt
3 | Auf Reiskornbasis: Kenzoki Handbalsam  „Baume à Mains Sensuelles“
4 | Rituals bietet eine Serie sanfter Handpflege an wie diesen Balsam
5 | „Crème Mains & Ongles“: reichhaltige Nährcreme von Vichy
6 | „Cicaplast Mains“ von La Roche-Posay repariert die Haut
7 | Für Feuchtigkeit und sanfte Haut: „Hand Lotion“ von Nu Skin
8 | Belgischer Online-Anbieter für Naturseifen wie „Lilac“ mit Blütenblättern: Bubbles at home
9 | Sanfte Seife für die Hände: „Calendula“ von Weleda
10 | „Colonia“-Seife in Puderform von Acqua di Parma
11 | Biotherm „Bath Therapy - Crème Mains“: repariert die Haut und spendet Feuchtigkeit
12 | Rundumpflege mit Schutzfunktion: Clarins „Crème Jeunesse des Mains“
13 | Berdoues „1902 Mille Fleurs“: Flüssigseife und Handcreme auf Naturbasis