PASCAL STEINWACHS

Wir kennen Théid Johanns zwar nicht persönlich, aber irgendwie scheint der Kerl ganz sympathisch zu sein. „Ich bin ein bisschen ein Grieche“, verriet er gestern dem „Tageblatt“; es sei dieser Stolz, nicht unterzugehen, den er stark bewundere und auch von sich selbst kenne. „‘Man muss sich wehren im Leben’, sagt Johanns und grinst - man merkt, er weiß, wovon er spricht.“ Nachdem er viele Jahre im „Tageblatt“ gearbeitet hat, dürfte er wohl tatsächlich wissen, wovon er redet.

Nicht nur geredet, sondern auch gehandelt hat dieser Tage gottlob eine Motorradpatrouille der großherzoglichen Polizei, die - todesmutig wie sie ist - ein Köterviech gerettet hat, nachdem dieses zuvor mitten während der Fahrt aus dem offenen Autofenster einer Frau rausgehüpft war. „Noch bevor der etwas orientierungslose Stunt-Hund flüchten konnte, wurde er eingefangen und aus der Fahrbahn geholt“, freut sich die Polizei. Respekt!

Nicht ganz so harmonisch dürfte es ab übernächstem Samstag indes im „Théâtre du Centaure“ zugehen, wenn dort das vielversprechend klingende „Informationsspektakel“ „Lëtzebuerg, du hannerhältegt Stéck Schäiss“ aufgeführt wird. Thema: Das so genannte Nation Branding unseres schönen Landes. Wir freuen uns jetzt schon wie Bolle...