Jil Waxweiler liebt ihre Vespa und den 50er-Jahre-Look über alles. Die 23-Jährige kommt aus Huldingen. Seit einem Monat kennt ganz Luxemburg die Hobbybäckerin. Die flippige junge Frau gewann die deutsche Show „Das große Backen“ auf Sat 1. Dem „Jounal“ erzählt sie mehr über die aufregende Zeit während der Dreharbeiten.
Wie kamst Du zum Backen?
Jil Waxweiler Vor drei Jahren bin ich mit meinem jetzigen Freund zusammen gekommen, und da wir beide gerne viel Süßes essen, hatte ich irgendwann die Idee, uns Schoko-Muffins zu backen. Die waren der Burner. Ab diesem Augenblick, es war im August 2012, war es um mich geschehen: Das Backfieber hatte mich gepackt.
Warum hast Du bei das „Große Backen“ mitgemacht?
Waxweiler Letztes Jahr kam die erste Staffel von das „Große Backen“ im Fernsehen. Ich verfolgte jede Sendung und freute mich schrecklich. Kurz nach dem Finale kam dann der Aufruf, dass noch Kandidaten für die zweite Staffel gesucht würden. Ich habe mich ganz spontan dazu entschlossen, meine Bewerbung einzureichen. Ich dachte: Das kriegst du bestimmt hin, einen Versuch ist es allemal wert.
Wie war die Zeit für dich?
Waxweiler Ich war ganze drei Wochen vor Ort, die Sendung wurde bereits im Juli gedreht. Ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, es wäre ein Klacks gewesen. Die Tage waren echt lang, stressig und anstrengend.
Die Drehtage dauerten bis zu 15 Stunden, sodass sogar ich, mit meinen jungen 23 Jahren, abends nur noch ins Bett gefallen bin.
Aber trotzdem möchte ich diese Wochen niemals mehr missen. Es war die geilste Zeit in meinem Leben. Ich konnte super viel für mich mitnehmen, habe tolle Menschen kennen gelernt, konnte viel lernen und durfte mich voll und ganz auf mein Hobby konzentrieren. Ich konnte Sachen backen, an die ich mich zuhause nie ran getraut hätte. Außerdem konnte ich durch das „Große Backen“ mein Idol Enie van de Meiklokjes persönlich kennen lernen, was ein absolutes Highlight für mich war. Ich habe auch in meinem Konkurrenten Michael einen sehr guten Freund gefunden. Wir haben nach wie vor regelmäßig Kontakt.
Hattest Du damit gerechnet, zu gewinnen?
Waxweiler Ich hatte am Anfang nicht mal damit gerechnet, unter die besten Zehn zu kommen, geschweige denn zu gewinnen. Diese Tatsache kann ich bis dato noch immer nicht wirklich realisieren, es ist wie in einem Traum. Ich bin überglücklich, nach nur zwei Jahren Backerfahrung das Ding echt gerockt zu haben, das ist schon irgendwie sehr cool.
Hat sich dein Leben nach dem Sieg verändert?
Waxweiler Eigentlich verläuft im Großen und Ganzen mein Leben wie vorher, aber das ist auch gut so. Ich bin immer noch die, die ich vorher war. Ich war schon vor der Sendung ein echt glücklicher Mensch.
Natürlich ist es aber schön, so viel positives Feedback von anderen Menschen zu bekommen und ganz ungewohnt im Mittelpunkt stehen zu dürfen.
Wie stellst Du dir deine Zukunft vor?
Waxweiler Ich will weiterhin bei Creos arbeiten, denn mit meinem Beruf bin ich sehr zufrieden. Ich möchte mich auf keinen Fall selbstständig machen, so wie viele Leute dies im Moment denken. Ich habe vor, bald eine Familie zu gründen. Irgendwann will ich vielleicht ein zweites Backbuch veröffentlichen, aber zuerst will ich mehr Zeit in meinen Backblog investieren: wilwerdanger-baach
stuff.blogspot.com.


