Gänzlich unbeeindruckt von der österlichen Lammfrömmigkeit und Eierfärberei traf die politische Rückblicklerin aus der Erzbistumszeitung in ihrem letzten „d’Woch“-Dings wieder einmal gehörig den Hammer auf den Nagel, als sie feststellte, dass inzwischen auch Blau-Rot-Grün festgestellt hat, „dass das Referendum arg in die Hose gehen könnte“. Saures bekommen aber auch die CSV und ihre beiden Superninjas Hansen und Eischen, die sich mit ihrem School-Leaks-Gehabe, bei dem sie „selbstverständlich nur das Wohl der Kinder im Auge hatten“, gepflegt „ins parteipolitische Nirwana“ geschossen haben, woraus man lernen könne, „was man alles tun muss, um beileibe kein politisches Kapital aus einem auf dem goldenen Tablett servierten Skandälchen zu ziehen“. Da jedes Schlechtes aber irgendwie auch sein Gutes hat, kann sich die CSV aber trotzdem freuen, hat sich das ganze Land doch die ganze Woche derart über ein paar Prüfungsfragen echauffiert, dass momentan „kein Schwein“ mehr „über die fällige Erneuerung der Christlich-Sozialen spricht“. So was nennt sich dann wohl jesuitische Taktik. Wahrscheinlich wurden die Leistungstests dann auch nur deshalb geleakt, dass die CSV nicht neu werden muss und alt bleiben darf. Gefickt eingeschädelt...