LUXEMBURG/HAMM
SVEN WOHL

„Memorial Day“ in Hamm unterstreicht anhaltenden Frieden

Heute hier auf dem amerikanischen Friedhof, vor General Patton und 5.076 Soldaten, zu sein, heißt ihre Geschichte zu würdigen und ihr Opfer für die Befreiung Luxemburgs zu würdigen“, erklärte Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel. Er war einer der Gastredner während des „Memorial Day“ in Hamm, der am Samstag auf dem amerikanischen Friedhof gefeiert wurde. Er unterstrich, dass es sich hierbei nicht nur um eine Gelegenheit handele, die Geschichte des Zweiten Weltkriegs Revue passieren zu lassen. Tatsächlich sollte dies auch eine Lehre für die kommenden Generationen darstellen. „Die Freiheit und Demokratie sind Werte, die einen fortwährenden Einsatz erfordern“, meinte der Premierminister.

Neben Xavier Bettel waren auch noch andere politische Persönlichkeiten zu den Feierlichkeiten eingeladen. Außer dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses, Fernand Etgen, waren auch der Verteidigungsminister François Bausch und die hauptstädtischen Gemeinderatsmitglieder Simone Beissel sowie Colette Mart zugegen. Der Botschafter der Vereinigten Staaten in Luxemburg, Randy Evans, betonte, dass der „Memorial Day“ auch ein Zeichen des bereits 75 Jahre anhaltenden Friedens sei und sowohl die NATO als auch die EU ehre.