LUXEMBURG
DANIEL OLY

Der Nachwuchswettbewerb „Morpheus Cup“ kommt wieder auf den Kirchberg

Arbeiten mit innovativen Technologien wie Virtueller Realität, Künstlicher Intelligenz oder Gesundheitstechnologie; antreten gegen Teams und Teilnehmer aus Ländern und Universitäten quer durch ganz Europa; das bietet der „Morpheus Cup“-Wettbewerb, der den jungen Technik-Talenten und Studenten seit 2015 die Chance bietet, ihr Können und Wissen unter Beweis zu stellen und zu zeigen, wer die Technik-Zukunft Europas mitbestimmen kann.

Kontakte knüpfen, Ideen austauschen und internationale Branchengrößen kennenlernen, das ist dank der parallel stattfindenden „ICT Spring Europe“-Messe im Kongresszentrum ebenfalls möglich. Ein lohnender Termin demnach.

Wettbewerb mit bis zu 300 Teilnehmerprojekten

Der „Morpheus Cup“ ist in diesem Jahr wieder in Luxemburg, nachdem der Austragungsort im vergangenen Jahr in Paris gefunden wurde - kein Zufall, wie Valentina Prevato von den Organisatoren des „Cups“ erklärt: „Wir hatten die tolle Gelegenheit, den Wettbewerb im wundervollen ,Palais Brongniart‘ abzuhalten“, meint sie. Der Plan sei, künftig zwischen Luxemburg und anderen europäischen Städten zu alternieren, um möglichst vielen Jugendlichen eine Chance zu bieten. „Dementsprechend wird der Wettbewerb 2020 wieder einen anderen Austragungsort haben“, lässt sie durchblicken. Luxemburg sei aber ohnehin ein hervorragender Standort für den „Morpheus Cup“-Wettbewerb. „Es liegt im Herzen Europas und investiert nicht erst jüngst massiv in Innovation, Digitales und Technologie“, erklärt Prevato. „Das macht Luxemburg zu einer perfekten Location.“ Bislang hat der „Cup“ in drei Austragungen mehr als 200 Universitäten erreicht, 600 Projekte und Startups zum Start verholfen und Teilnehmer aus mehr als 20 Ländern hervor gebracht. Hilfe erhält der „Morpheus Cup“ dabei seit 2015 von der Europäischen Kommission, unter deren Schirmherrschaft das Event seit dem Projektstart steht.

Für die diesjährige Ausgabe des „Morpheus Cup“ hoffen die Organisatoren auf knapp 500 Teilnehmer, die gemeinsam mehr als 300 Projekte vorstellen dürften, um um den Gesamtpreis buhlen zu können. „Wir haben bereits die ersten Kandidaturen für den ,Morpheus Prize‘ erhalten, aber die Teilnehmer haben noch sehr viel Zeit“, meint
die Organisatorin. „Die meisten Einsendungen und Anmeldungen haben wir im März und April.“ Stichdatum für die Teilnahme wird der 7. April sein, bevor dann am 22. Mai alle Projekte im Konvention Center auf dem Kirchberg gezeigt werden.

Der „Morpheus Cup“ bietet einerseits den „Morpheus Day“, bei dem sich untereinander in Workshops und Challenges untereinander ausgetauscht werden kann und das eigene Wissen auf die Probe gestellt wird; die Herausforderungen werden von Partner-Unternehmen der Organisatoren in fünf Kategorien ausgerichtet, die Studenten auf ihre frischen Ideen prüfen wollen. „Damit wollen wir ein Maximum an Studenten erreichen“, weiß die Prevato. Für korrekte Antworten und anregende Gespräche gibt es Punkte zu gewinnen. Am Ende des Tages wird das Team mit den meisten gesammelten Punkten als Sieger vom Feld gehen.

Daneben gibt es am 22. Mai auch den „Morpheus Prize“ zu gewinnen, der besonders innovative Ideen auszeichnet. So werden Projekte prämiert, die in acht vorgeschlagenen Kategorien - Künstliche Intelligenz, das Internet der Dinge, User Experience, FinTech, HRTech, HealthTech, E-Commerce und Virtuelle sowie Erweiterte Realität - vorgelegt werden können. In diesem Jahr sind Themengebiete wie Virtuelle Realität neu mit von der Partie. „Wir rechnen damit, dass diese besonders viele neue Ideen anziehen werden“, meint die Organisatorin. Bei vergangenen Austragungen standen etwa auch die Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Technologie im Mittelpunkt. Die Projekte können entweder individuell oder in Teams von bis zu vier Jugendlichen präsentiert werden - und die besten drei Projekte jeder Kategorie schaffen es dann zum „Morpheus Cup“ und den Pitching-Sessions auf dem Kirchberg, wo sich dann alles entscheidet. Für die Sieger winkt natürlich nicht nur Anerkennung, sondern auch die nötige Förderung, um vielleicht bei der Technik-Zukunft ein Wörtchen mitreden zu können.

Zwei Wettbewerbe, ein Name

Der Morpheus Cup bezeichnet gleich zwei Wettbewerbe, für die sich neugierige und technikbegeisterte Jugendliche bewerben können. So müssen Teilnehmer, die sich für den Morpheus Prize qualifizieren und ihr Projekt in einer der Kategorien vorstellen wollen, sich noch bis zum 7. April auf der Webseite des Morpheus Cup registrieren. Eine erste Auswahl wird dann bis zum 24. April getroffen, bevor es zum Morpheus Cup ins Finale geht, das am 22. Mai stattfindet. Daneben gibt es den Morpheus Day, zu dem man sich bis zum 22. April anmelden kann - und der dann am 22. Mai entsprechende Challenges vor Ort auf dem Messegelände parat hält.

Anmeldung über www.morpheuscup.com

Der Wettbewerb wird im Rahmen der ICT Spring abgehalten. Mehr Informationen unter ictspring.com