LUXEMBURG
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Die Tischtennis-EM-Bilanz von FLTT-Präsident André Hartmann

Rund 700 Teilnehmer aus 42 Nationen, 200 Freiwillige, 100 Offizielle und eingeladene Gäste, rund 100 akkreditierte Journalisten aus ganz Europa - und es war „ein großartiger Erfolg“: So fasst FLTT-Präsident André Hartmann die Tischtennis-Europameisterschaft für Mannschaften zusammen, einen Event, der Luxemburg begeisterte. „Es gab Top-Sport zu sehen, die Besten der Besten aus Europa waren in der Coque. Es gab neue Europameistertitel für Deutschland bei den Herren und Rumänien bei den Damen mit sehr spannenden Spiele, nicht nur in der Championships Division, sondern es war auch ein hohes Niveau in der Challenge und Standard Division“, so die Bilanz des Präsidenten.

Hartmann unterstrich die „Super-Leistung unserer Damen-National-Mannschaft mit dem 11. Platz nach Siegen gegen Tschechische Republik und Schweden sowie zwei knappen Niederlage gegen Rumänien, Holland und Frankreich“ und lobte die „gute Gegenwehr unserer Herren im Feld der 16 besten Teams aus Europa.“

Zuschauer fehlten trotz Maximum an Werbung

Eine entsprechende Anerkennung für die geleistete Arbeit der Organisation zeigte sich in der durch die Präsenz von hohen Repräsentanten der großherzoglichen Familie, der Regierung und der Stadt Luxemburg: „Am Donnerstag besuchte Staatsminister Xavier Bettel und Sportminister Romain Schneider sowie Familienministerin Corinne Cahen und die Staatssekretäre Closener und Gira die Spiele. Am Sonntag war Prinz Louis, Schirmherr des Tischtennisverbandes und der Tischtennis-EM, zu Gast, ebenso wie die Vize-Präsidentin der Abgeordneten Kammer und Sportschöffin der Stadt Luxemburg, Simone Beissel.“

Premier spielte auf

Auch die Teilnehmer am Special Olympics und Paralympics Turnier seien begeistert gewesen: „Staatsminister Bettel bedankte sich bei den Betreuern der Spieler und wechselte einige Bälle mit den Behinderten.“

„Durch die hohe Pressepräsenz und die professionelle Begleitung des Mediateams des Internationalen Tischtennis-Föderation ist es uns auch gelungen, Luxemburg sehr positiv nach Außen zu präsentieren. Da fand auch die Präsenz unseres Schirmherren Prinz Louis große Aufmerksamkeit in den Medien.“ Nicht zuletzt gab es Live-Übertragungen bei Eurosport, Bilder im deutschen und portugiesischen Fernsehen, für www.ittf.com wurden tolle YouTube Filme, aufgenommen von LOALA TV, erstellt. „Wir sind gespannt auf die Statistik. Tausende verfolgten so die Spiele am Fernsehen, auf Internet und den sozialen Medien.“

Einziger Wermutstropfen war das Zuschauerinteresse vor Ort. „Es hätten mehr Zuschauer kommen können“, sagt Hartmann, besonders aus der Großregion. Auch wenn zu bestimmten Spielen 1.500 Zuschauer wie am Samstag und Sonntag präsent waren, so wirkte die Halle „manchmal doch ziemlich leer. Wir haben ein Maximum an Promotionskampagnen gemacht. ITTF und ETTU haben regelmäßig diese EM beworben. Soziale Medien wurden dominant eingesetzt“, doch leider blieb hier der Erfolg aus.

Nicht vergessen will Hartmann aber die Freiwilligen: „Respekt für das Super-Team der 200 Volunteers. Die Helferinnen und Helfer sind die heimlichen Helden dieser EM. Ohne ihre helfenden Hände hätte es kein Turnier gegeben. Ihr großes Engagement, ihre Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit waren einfach unbezahlbar.“