LUXEMBURG
SVEN WOHL

Die „Luxembourg Flight Training Academy“ erhält neue Flug- und Trainingsgeräte

Die Luftfahrt erfreut sich in Luxemburg mehr Beliebtheit als je zuvor. Da mit dem Spaß an der Luftfahrt jedoch auch ein gewisses Ausbildungsziel erfüllt wird, kann sich die „Luxembourg Flight Training Academy“ (LFTA ) umso mehr über die Beschaffung eines neuen Trainingssimulators freuen. Dieser kann nun von den Mitgliedern des Club Aéro-Sport benutzt werden.

Kostspieliges Gerät

Dass die Begeisterung kein Ende findet, ist auch an den Zahlen abzulesen. So hat der Club 671 Mitglieder, während ungefähre 50 Pilotenschüler dort ausgebildet werden. 17 davon befinden sich in einer Ausbildung zum Erhalt einer kommerziellen Pilotenlizenz, während bereits zwei ihre Ausbildung abgeschlossen haben.

Neben dem Flugsimulator, der knappe 450.000 Dollar kostete, und sich mit dem hübschen Namen „Flight Navigation Procedure Trainer Colass II“ (FTNP II) schmückt, wurden auch noch zwei neue Cessnas vom Typen 172SP (neue Generation) eingekauft. Für den Flugsimulator bestand bei der Einweihung weniger Interesse als für die beiden Einpropeller-Maschinen, trotzdem erhielt die virtuelle Trainingsmaschine ebenfalls eine Segnung. Da der Simulator zahlreiche verschiedene Flugbedingungen durchspielen kann, sollte er für die zukünftigen Piloten ein wesentliches Werkzeug zum Lernen sein.

Ein Aushängeschild

Natürlich wird das auch aus sportlicher Sicht durchaus begrüßt. Sportminister Romain Schneider (LSAP) unterstrich, dass auch der Luftsport eine wichtige Rolle spiele und die Luftfahrt insgesamt ein Aushängeschild Luxemburgs sei. An den drei vom Club Aéro-Sport und der Union der Piloten organisierten Wettbewerben haben auch 35 luxemburgische Piloten beider Geschlechter teilgenommen. Zwei Mannschaften nahmen zusätzlich an der „Rallye International de Cognac“ und der berühmten „Rallye Internationale de Jersey“ teil.

Neben der Vorstellung wurden aber auch noch Trophäen vergeben. Der Transportminister Claude Wiseler (CSV) vergab Trophäen an die erstplazierten Carol Jene und Susan Fraser. Zweitplaziert waren Marco Felten und Ali Heister. Auf den dritten Platz landeten Pierre Musman und Caroline Schmitz.

Eine internationale Trophäe wurde vom Sportminister an Marco Felten, Ali Heister und Karin Hulskes vergeben. Zweitplaziert waren hier Carole Jene und Susan Freiser. Unter den Debütanten wurde Kevin Moro geehrt, bei den Frauen Florence Savet. Michel Conrad wurde als Veteran geehrt und Henk Thill erhielt die „Coupe ULM“.