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Indonesien - Partnerland der „Vakanz 2013“

Es ist einer der bevölkerungsreichsten Staaten der Erde - mit rund 238 Millionen Einwohnern. Außerdem ist Indonesien der größte Inselstaat der Welt und erstreckt sich mit seinen etwa 17.000 Inseln (wovon rund 6.000 bewohnt sind) über zwei Erdteile, nämlich Asien und Ozeanien. Es ist der größte vom Islam bestimmte Staat der Erde. Java ist die Hauptinsel des indonesischen Archipels und Sitz der Hauptstadt Jakarta mit einer Einwohnerzahl von 18 Millionen.

Allgemeine Infos

In dem demokratischen Land gibt es rund 300 ethnische Gruppen mit 742 verschiedenen Kulturen und Sprachen, die es zu entdecken gilt. Es ist reich an kulturellem Erbe mit Volkskunst, regionalen Festen und Bräuchen sowie kulinarischen Highlights. Dazu kommen die endlosen Sandstrände, aufstrebende Metropolen neben noch archaisch lebenden Volksstämmen, unberührter Dschungel, malerische Reis-Terrassen, Vulkan-Landschaften und natürlich traumhafte Tauchgründe mit einer der höchsten maritimen Artenvielfalten der Welt - kaum ein Land Südostasiens verfügt über einen derartigen Reichtum an Entdeckungsmöglichkeiten wie Indonesien. Indonesien hat eine unendliche Vielfalt an Landschaften, Tieren und Kulturen zu bieten. Dies geht von letzten Beständen an Orang-Utans oder Waldelefanten auf Sumatra über die Komodo-Warane hin zu zahlreichen unberührten Tauchgründen mit der Fischvielfalt eines tropischen Meeres. Der größte tropische Regenwald Asiens findet sich in West-Guinea, unglücklicherweise wird er auf Grund von Korruption weitgehend illegal dezimiert. Die reiche Flora bringt hier das artenreichste Gebiet weltweit hervor. Es gibt allein 36 Paradiesvogelarten sowie 455 verschiedenen Schmetterlingsarten.

Der Tourismus als die wichtigste Einnahmequelle Indonesiens stützt sich hauptsächlich auf die Beliebtheit der Insel Bali, die eine hinduistische Enklave in dem ansonsten von Moslems dominierten Staat darstellt. Einige der weltweit führenden Luxusresorts finden sich hier, darunter das Matahari Beach Resort, das zur Gruppe Relais & Château gehört. Allein auf Bali finden sich jährlich 4 Millionen der 6 Millionen Touristen Indonesiens ein. Die von Islamisten 2002 und 2005 begangenen Bombenanschläge haben für einen zeitweisen Rückgang gesorgt, die Zahlen erholen sich jedoch zusehends wieder. Aber auch Java kann mit den zum Weltkulturerbe gehörenden Tempelanlagen Borobudur (buddhistisch) und Prambanan (hinduistisch) aufwarten. Weiter ist die für ihre Batik Kunst bekannte Stadt Yogyakarta, sowie das Seebad Pangandaran zu nennen. Die Tanzzeremonien gehören zum Pflichtprogramm und eine der stilvollsten Vorführungen kann man in Yogykarta bewundern, wo das Ramayana-Ballett allabendlich vor der beeindruckenden Kulisse des Prambanan Tempelkomplexes seinen Auftritt hat.

Taucherparadies

Unter Tauchern ist die Insel Sulawesi der Geheimtipp schlechthin. Da Indonesien größtes Riffgebiet der Welt mit der größten Artenvielfalt ist, können Taucher fast an jeder Bucht oder jeder der kleinen Inseln um Sulawesi herum ins Wasser steigen und unberührte Unterwasserwelt genießen. Hervorzuheben sind die Banggai- und Bunaken-Inseln vor Manado, das selbst zu den bevorzugten Zielen gehört.

Tourismus-Ministerin Dr. Mari Elka Pangestu will auch die bisher weniger touristisch entwickelten Regionen künftig stärker vermarkten, wie sie anlässlich einer Präsentation ihres Landes (Indonesien ist auch Partnerland der ITB in Berlin) betonte: „Ob Sumatra, Java, Lombok, Flores, Kalimantan, Sulawesi oder Papua - diese Destinationen bieten ganz eigene Highlights, die mindestens ebenso attraktiv sind wie die auf Bali.“ Um die touristische Infrastruktur für diese Inseln zu verbessern, will das Ministerium bis Ende übernächsten Jahres 16 neue Destinationen intensiv entwickeln. Für diese Regionen inklusive der Tauch-Paradiese von Bunaken auf Nord-Sulawesi gibt es bereits neue Flug-Direktverbindungen ab Jakarta, Singapur oder Kuala Lumpur.

Beim Ausbau der Destinationen sollen der ökologische und nachhaltige Tourismus, die Einbindung von Kultur, Kunst-Handwerk und Kulinarik im Vordergrund stehen. Für die Zukunft strebt Ministerin Pangestu an, Indonesien vor allem für „Qualitätstouristen“ attraktiv zu machen.iz mit TM indonesien