LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

„Biergerdag op der Fouer“ auch dieses Jahr begangen

Auf der „Schueberfouer“ wurde gestern der „Biergerdag“ gefeiert: Aufgrund einer auf das Jahr 1913 zurückgehenden Tradition stehen am letzten Donnerstag der „Fouer“ die „Stater Bierger“ im Vordergrund. Ursprünglich war der „Biergerdag“ der Tag, an dem die Geschäftsleute aus der Hauptstadt ihr Personal, das vor drei Tagen auf der Braderie kräftig mit anpackte, auf ein Essen und ein paar vergnügliche Stunden auf der „Schueberfouer“einlud.

Einige vergnügliche Stunden

So nutzten zahlreiche Bürger der Hauptstadt den gestrigen Tag, um dem Rummel auf dem Glacisfeld einen Besuch abzustatten: Im Familienkreis oder zusammen mit Freunden wurden ein „gebakene Fësch“, „Gromperekichelcher“ oder eine sonstige kulinarische „Fouer“-Spezialität genossen. Auch das eine oder andere Fahrgeschäft wurde „getestet“.

Gestern begegnete man auch zahlreichen Beamten auf der „Schueberfouer“, werden sie doch in der Regel von ihrem Arbeitgeber frei gestellt oder können einen vorverlegten Feierabend in Anspruch nehmen. Wegen des „Biergerdag“ blieben die Büros der Stadt Luxemburg gestern Nachmittag denn auch geschlossen.

Ist auch der „Biergerdag“ vorbei, so kann man die „Fouer“ noch bis zum kommenden Mittwoch, dem 9. September in vollen Zügen genießen. Was das weitere Programm der „Fouer“ betrifft, so findet heute Vormittag (11.00) die traditionelle Messe der Schausteller in der Glacis-Kapelle statt. Am Samstag und Sonntag steht dann das letzte Rummel-Wochenende an. In der „Brasserie Schuman“ des Großen Theaters geht am Montag, dem 7. September ab 10.00 die ordentliche Generalversammlung des „Comité International des Festivités de la Schueberfouer“ über die Bühne.

Am Mittwoch geht es noch einmal richtig rund

Noch einmal richtig rund auf der „Fouer“ geht es dann am letzten Rummel-Tag am Mittwoch, den 9. September, wenn anlässlich der „Journée à demi-tarif“ von 11.00 bis 20.00 die Eintritts- und Fahrkarten zum halben Preis angeboten werden. Um 22.00 wird dann zum „Fouer“-Abschluss ein großes Feuerwerk am der „roten Brücke“ („Pont Grande-Duchesse Charlotte“) abgebrannt. Die Stadt Luxemburg weist darauf hin, dass aus diesem Grund das Stadtviertel Limpertsberg am kommenden Mittwoch zwischen 20.00 und 23.30 ab dem Rond-Point Robert Schuman nicht zugänglich ist. Das Viertel erreicht man durch die Rue des Glacis, die Rue Jean-Pierre Probst, die Rue Albert Unden und die Avenue de la Faïencerie (ab Rollingergrund). Offiziell vorbei ist die diesjährige „Schueberfouer“ dann um 01.00.