LUXEMBURG
PATRICK VERSALL

Das Programm des Théâtre du Centaure für die kommende Saison

Einen kleinen Seitenhieb auf die Kritiker hat sich Jules Werner, „Directeur administratif“ des Théâtre du Centaure“ bei der gestrigen Programmvorstellung erlaubt. Lediglich 0,0017 Prozent des 2014-Staatsbudgets seien in das Theater in der Grand Rue geflossen, erklärte der Schauspieler mit Humor. Nach der Unterzeichnung der Konventionen zwischen den Theatern, Konzert- und Kulturhäusern konnte man in Foren und auf den sozialen Netzwerken nachlesen, dass zu viele öffentliche Gelder in Kulturprojekte fließen würden.

Ohne Geld kann auch das kleine Theater nicht überleben: 93.300 Euro erhielt das Theater von Neu-Direktorin Myriam Muller vom Kulturministerium, 17.500 Euro vom FOCUNA und 35.000 Euro von der Stadt Luxemburg. Insgesamt also 144.800 Euro. Das Gesamtbudget belief sich im vergangenen Jahr auf 333.000 Euro, 205.000 Euro wurden an die Künstler ausgezahlt.

Direktorin Myriam Muller hat das Programm nicht komplett umgekrempelt, ein paar kleinere Neuerungen wie unter anderem ein überarbeitetes Layout der Programmbroschüre kann der Theaterbesucher erwarten. Fünf Kreationen werden in den kommenden Monaten inszeniert, bei der ersten, „Une Liaison pornographique“, führt die ehemalige Direktorin Marja Leena Junker Regie.


Das detaillierte Programm mit allen neuen Produktionen

finden Sie auf der Seite www.centaure.lu