PASCAL STEINWACHS

Seit der Premierchef nicht mehr Eurogruppenvorsitzender ist, hat er überhaupt keine Zeit mehr. So trauerte der Wochenrückblicksmann der Generalvikars-Zeitung am Samstag unter „Montag I“ der „Mäertchen“-Völlerei nach, die Juncker diesmal einfach sausen gelassen hat. Frechheit! Einen „Montag II“ hat der Rückblicksmensch dann aber auch noch auf Lager, und zwar zur Öslinger „Joyeuse entrée“ von Neu-Ministerin Martine Hansen, die im Rahmen von „CSV on Tour“ einen kleinen Vorgeschmack bekommen habe, „wie ihr Wahlbezirk zu beackern ist, damit die elektoralen Erträge so üppig ausfallen wie in den zurückliegenden 30 Jahren“. Eine wahre Herkulesaufgabe.

Zu einem „Montag III“ fehlte es dem „Wort“-Mann dann jedoch an der nötigen Courage, verlief der letztwöchige Montag für die Medien von Saint-Paul mit der „Platzmachung“ ihres bisherigen Generaldirektors und ihres Finanzchefs doch bekanntlich eher suboptimal.

Als verdammt arg suboptimal lässt sich seit längerem schon auch die Kommunikationspolitik des Premierchefs beschrieben, verspürte dieser doch „auch diese Woche keine Lust, mit den luxemburgischen Medienmenschen zu plaudern“. Die werden es schon überleben...