Das seit geraumer Zeit leer stehende Gebäude der früheren Escher Handwerkerschule am Victor Hugo Platz wurde in einer Rekordzeit von nur zwei Jahren umgebaut und erneuert. Seit September letzten Jahres sind etwa 500 Schüler des „Lycée Hubert Clement Esch (LHCE)“ hier untergebracht, da zurzeit an ihrem alten Schulgebäude Erneuerungs- und Erweiterungsarbeiten durchgeführt werden.
Die komplette Fertigstellung des Gebäudes für 8,2 Millionen Euro erfolgte im April 2013 und wurde gestern Nachmittag im Beisein der Minister Mady Delvaux-Stehres und Claude Wiseler sowie Vertretern aus Politik, Gesellschaft und Schulwesen seiner offiziellen Bestimmung übergeben. Schuldirektor Frunnes Maroldt ging er auf die Geschichte des seit 1936 im Zentrum der Minettemetropole stehenden Bauwerks ein. Mittlerweile habe man sich mit einem Teil der Schüler bestens hier integriert und auch das Schulpersonal habe anfängliche Bedenken über Bord geworfen.
Beste Voraussetzungen für optimales Lernen
Nachhaltigkeitsminister Wiseler wies auf die doch recht zahlreichen Schulprojekte hin, die in den letzten Jahren in der Südregion und hauptsächlich in Esch realisiert wurden. Er dachte dabei insbesondere an die Schulen auf Belval, in Lallingen, Raemerich und nun auch noch an das LHCE. In der zweitgrößten Stadt des Landes habe man es geschafft, einen interessanten Mix von Lyzeen sowohl in der Peripherie als auch im Stadtzentrum entstehen zu lassen. Den Abschluss der ersten Phase der Arbeiten am Muttergebäude prognostiziert der Minister für die „Rentrée“ 2015, während die zweite und letzte Phase seiner Meinung nach ein Jahr später folgen wird. Gesamtkostenpunkt: 46 Millionen Euro.
Mady Delvaux-Stehres freute sich über die Weitsicht der LHCE-Direktion und lobte sie für ihre Initiative zur Wahl des Ersatzgebäudes am Victor-Hugo Platz. Für die Dauer der Arbeiten am Mutterhaus habe man einem Teil der Schüler beste Voraussetzungen für ein optimales Lernen geschaffen. Das flotte Event wurde von Schülern des LHCE umrahmt. Sie waren es auch, die zur Feier des Tages einen exzellenten Kuchen gebacken hatten.



