LUXEMBURG
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Blick auf den Bebauungsplan der Gelände der ehemaligen Militärkaserne Diekirch

Die letzte Regierung hatte beschlossen, ein großes Wohnprojekt auf dem Gelände der ehemaligen Militärkaserne Diekirch durch die „Société nationale des habitations à bon marché (SNHBM)“ zu realisieren“, stellt der DP-Abgeordnete André Bauler fest. Die SNHBM werde das Projekt durchführen, wobei es auf zwei Hektar vorgesehen sei und 185 Wohnungen vorsehe. Der Start soll im Jahr 2021 erfolgen. Von den zuständigen Ministerien für öffentliche Bauten und Wohnungsbau möchte Bauler nun gerne wissen, ob das gegen Ende des 20. Jahrhunderts errichtete Verwaltungsgebäude an der Ecke Rue Clairefontaine/Alex Heck wirklich durch einen Neubau im Rahmen des PAP „Cité militaire“ einem Neubau weichen soll und wenn ja, welche Gründe den Abriss dieses Gebäudes rechtfertigen? „Wenn dieses Gebäude abgerissen wird, plant die Regierung, die Verwaltungstätigkeit an diesem Standort dauerhaft aufrechtzuerhalten“, fragt Bauler weiter und möchte wissen, wie viele Leute derzeit dort arbeiten.

Was die derzeitige Belegschaft betrifft, so arbeiten dort derzeit etwa 116 Personen. Die Aufteilung ist wie folgt: „Administration des douanes et accises“: 35 Personen auf 700 m²; „Agence pour le développement de l’emploi“: 42 Personen auf 568 m² ; „Administration des contributions directes“: 25 Personen auf 395 m² ; „Administration du cadastre et de la topographie“: 14 Personen auf 395 m². Es werde erwartet, dass das vor Ort zu errichtende Verwaltungsgebäude ausreichend Platz bietet, um in Zukunft die gleiche Anzahl von Mitarbeitern unterzubringen.

Ferner verweist François Bausch, der das Antwortrecht wahrnimmt, darauf, dass auch bereits der CSV-Abgeordnete Ali Kaes dazu Fragen stellte. Das Gebäude, das aus dem Jahr 1994 stammt, sei unter anderem im Rahmen des Umzugs der Polizei in den letzten zehn Jahren für rund 2,5 Millionen Euro renoviert worden. Und im Rahmen der Umwandlung der früheren „Cité Militaire“ habe die Regierung beschlossen, das Gebäude mit in den Bebauungsplan aufzunehmen, um ein optimales Gesamtkonzept in puncto „Amenagement an Architektur“ zu ermöglichen. Durch einen Neubau könne nach Bausch das gesamte Viertel besser in den Ortskern von Diekirch angebunden werden.