LUXEMBURG
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Innovativ, intelligent, effizient: Unterwegs im Alfa Romeo Stelvio

Als Alfa Romeo vor gut zwei Jahren mit ihrem Stelvio auf den Markt kamen, da waren die Erwartungen an das sportliche Familiengefährt aus Italien doch schon recht hoch. Dieses Fahrzeug musste einfach die lang erhofften Stückzahlen - im Bereich der D-Segment-SUV - in die Bücher bringen. Wenn man sich nun die Bilanz anschaut, muss man sagen, dass sich der Stelvio nicht schlecht verkauft, verglichen mit Konkurrenten wie beispielsweise dem BMW X3 aber eben auch nicht besonders gut - das soll sich 2019 ändern... mit „Pimpen“.

Es gibt zehn mehr

Wobei das Modelljahr 2019 jetzt auch nicht wirklich ein Facelift ist- es ist noch nicht einmal ein kleines. Den Stelvio gibt es in drei neuen Ausstattungslinien, was deren Zahl nun auf sieben Stück anhebt. Top für den, der es mag: Das generelle Niveau an Serienausstattung ist gestiegen. Eine „große“ Neuheit: Trotz Diesel-Debatte und Euro 6d-Temp hat man in den beiden schwächeren 2,2-Liter-Vierzylindern noch ein bisschen Leistung mehr aufgetan. Statt 150 und 180 gibt es nun 160 und 190 PS. Topmodell bleibt der quirlige Quadrifoglio mit 510-PS-Biturbo-V6. Und doch: Der Stelvio - wir hatten den E6D Super 2.0 TB 280 ATX Q4 im Test (Preis: 58.359,82 Euro) - gehört zu den fahrdynamisch beeindruckendsten Fahrzeugen in seinem Segment. Die Ursachen dafür liegen in der innovativen Technologie, die sich der SUV als auch die Sportlimousine Giulia (stellen wir demnächst hier vor) dank gemeinsamer Plattform „Giorgio“ weitgehend teilen. Ein typisch italienisches Design, kombiniert mit leistungsstarken Motoren, einer guten Gewichtsverteilung und einem passenden Leistungsgewicht. Innen ist das Auto immer noch entsprechend aufgeräumt, es tummeln sich nicht zu viele Knöpfe am Lenkrad, alles ist übersichtlich positioniert.

Auch hinten langstreckentauglich

Was den Motor angeht, hat der Alfa einen Gang beispielsweise dem Audi Q5 voraus. Die Achtstufen-Automatik zeigt sich mit guten Schaltkomfort.

In Sachen Raumangebot schenken sich im Vergleich der Stelvio und Audi Q5 wenig. In der ersten Reihe sitzen Fahrer und Beifahrer mit viel Platz in schick-bequemem Sport-Ambiente, im Fond kommen auch Erwachsene durchaus langstreckentauglich unter.

Der Stelvio überzeugt durchaus in Sachen Funktionalität, Ausstattung und Qualität - immer noch, auch wenn sich eben nicht viel geändert hat. Das Fahrspaß-Potenzial des Italieners ist ansteckend. Passt - gut gemacht, Alfa!

Mehr Infos unter www.alfaromeo.lu