LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

Hauptstadtbürgermeisterin Lydie Polfer gab 677. „Schueberfouer“ für die Besucher frei

Großer Bahnhof auf dem Glacisfeld: In Beisein zahlreicher Vertreter jeder parteipolitischen Couleur gab Hauptstadtbürgermeisterin Lydie Polfer mit dem Durchtrennen des unter dem Eingangsportal gespannten Trikolore-Bändchens die 677. „Schueberfouer“ gestern Nachmittag offiziell für die Besucher frei. Andauern wird der Rummel, der auch dieses Jahr zweifelsohne zahlreiche Besucher auf das Glacisfeld locken wird, bis zum 11. September.

Es handelt sich um die 677. „Fouer“ seit dem 20. Oktober 1340, als Johann der Blinde, König von Böhmen und Graf von Luxemburg, in seinem Schloss in der Hauptstadt ein Dokument besiegelte, in dem er der Stadt Luxemburg das Privileg eines acht Tage andauernden Jahrmarktes, „Schueberfouer“ genannt, zubilligte.

180 Fahrgeschäfte und 80 Krämerstände

Die diesjährige „Schueberfouer“ das sind: 180 Fahrgeschäfte, Restaurants, Süßwarengeschäfte, Los- und Schießbuden sowie 80 Krämerstände („camelots“) entlang der Allée Scheffer. Neu in diesem Jahr ist, dass alle „Fouer“-Restaurants entlang der Allée Scheffer gruppiert sind.

Beim traditionellen Rundgang über die „Fouer“ konnten sich bereits zahlreiche Besucher von der bunten Vielfalt des diesjährigen Rummels überzeugen. Ein besonderes Augenmerk galt hierbei den Neuheiten, den erstmals verpflichteten Geschäften „Jules Verne Tower“, „Laser Pix“, „Big Splash Surf Tiki“, „Musikexpress“, „Fuzzy’s Lachsaloon“, „Toboggan Géant XXL“, „Ring Renner“ (für Kinder), „Mais Man“.

Darüber hinaus sind einige „Backcomers“ - unter anderem „Circus Circus“, der „Power Tower 2“, der „Euro-coaster“, der „Rotor“, der „Happy Sailor“ und „Tornado Power“ (ehemals „Flipper“) - auf dem Rummel vertreten.

www.fouer.lu