LUXEMBURG
NICO PLEIMLING

Statec-Studie: In den vergangenen fünf Jahren wurde in jeden zehnten Haushalt eingebrochen

Vor allem während der Ferienzeit ist die Rubrik „Einbrüche“ in den Polizeiberichten täglich gut gefüllt, aber auch sonst wird seit einigen Jahren immer häufiger über solche Delikte berichtet. Laut einer gestern veröffentlichten Statec-Studie bekamen zehn Prozent der Haushalte im Großherzogtum in den letzten fünf Jahren ungebetenen Besuch. Außerdem gab es bei weiteren fünf Prozent der Haushalte einen Einbruchsversuch.

Die Angst wird größer

Unter den Befragten befürchteten 34 Prozent, es werde wohl in den kommenden zwölf Monaten bei ihnen eingebrochen. Von den Apartment-Bewohnern äußerten 29 Prozent diese Befürchtung, bei den Bewohnern von Einzelhäusern waren es 37 Prozent. Indes junge Menschen sich weniger Sorgen machen, wird die Angst vor einem Einbruch mit zunehmendem Alter größer.

Von den 16- bis 24-jährigen glaubten 21 Prozent an einen anstehenden Einbruch in ihren vier Wänden in den nächsten zwölf Monaten, bei den 35- bis 44-jährigen stieg der Anteil schon auf 31 Prozent an, bei den 55- bis 64-jährigen waren es 46 Prozent und Personen über 75 lag der Anteil bei 54 Prozent.

Als Begründung wurde bei jüngeren Menschen Sorglosigkeit, bei den älteren Befragten eine zunehmende Verletzlichkeit und allgemein der unterschiedliche Vermögensstand angegeben. Außerdem wurde im Rahmen der Studie festgestellt, dass sich Haushalte mit einem niedrigeren Einkommen häufiger vor einem Einbruch fürchten, als jene, bei denen mehr Geld in die Kasse fließt. Frauen, die alleine leben sowie alleinerziehende Mütter haben nicht mehr Angst vor einem Einbruch, als Paare oder alleinstehende Männer.
Die Studie finden Sie hier: tinyurl.com/l9e6ebv