LUXEMBURG
CLAUDE KARGER

„Die Schotten haben das Ungeheuer von Loch Ness, das jedes Jahr im Sommer auftaucht, die Luxemburger „de Bommeleeër“, der zu Beginn des diesjährigen Sommerlochs, nachdem er sich zuvor für längere Zeit aus der Öffentlichkeit verabschiedet hatte, erneut Wellen schlägt. Nessie wird nachgesagt, es sei eine Seeschlange, derweil auf den „Bommeleeër“ eher ein Vergleich mit Hydra, dem vielköpfigen Ungeheuer der griechischen Mythologie, passen dürfte“, schrieb dieser Tage die kommunistische „Zeitung“ und fragt sich zu Recht, wer die Hintermänner hinter den Strippenziehern waren. Wir fragen uns indes, weshalb es noch keine „Tour de Knupp“ gibt, die Touristen an die Orte karrt, wo offenbar bombende Beamte vor 35 Jahren mit Luxite knallten um die Kollegen aus Gendarmerie und Polizei wie Hanswürste aussehen zu lassen. Oder steckte doch mehr dahinter? Auf jeden Fall scheint die „Wort“-Wochenrückblickerin den Paukenschlag des Untersuchungsrichters, der neun weitere, zum Teil höchstrangige Ex-Gendarmen auf der Anklagebank sehen möchte, irgendwie verschwitzt zu haben. Was bei den Temperaturrekorden freilich entschuldbar ist. Dafür war das „Wort“ in Grevenmacher und Echternach dabei, wo die CSV bei über 40 Grad die Bürger fragte, wo der Schuh drückt. Zum Glück waren die meisten laut „Wort“ mit Badelatschen unterwegs...