LUXEMBURG
NIC. DICKEN

Die 2. „Greater Region Business Days“ am 12. und 13. Juni bieten neue Perspektiven

Nach einem geglückten ersten Versuch im vergangenen Jahr war es für die Handelskammer und deren europäische Abteilung unter Federführung von Sabrina Sagramola ein Leichtes, das bewährte Konzept der „Greater Region Business Days“ in leicht perfektionierter Form auch in diesem Jahr auf die Beine zu stellen und den interessierten Klein- und Mittelbetrieben aus Luxemburg sowie aus dem deutschen, französischen und belgischen Grenzraum am 12. und 13. Juni ein neues Stelldichein vorzuschlagen, zu dem sich mittlerweile auch schon 120 Unternehmen als Aussteller angemeldet haben. Wie Sabrina Sagramola gestern Vormittag im Rahmen einer Pressekonferenz unterstrich, hatte diese neuerliche Initiative, die aus praktischen Gründen in die geräumigen Hallen der Luxexpo verlegt worden war, 2012 auf Anhieb den gewünschten Anklang gefunden und 160 Betriebe aus insgesamt 14 Ländern nach Luxemburg gelockt.

Wachsendes Interesse

Für die zweite Auflage rechnen die Organisatoren nun sogar mit einer noch stärkeren Beteiligung, die umso interessanter zu werden verspricht, als unter den Teilnehmern auch rund 40 innovative Start-ups erwartet werden. Nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres rechnet man mit rund 3.500 Geschäftstreffen zwischen den anwesenden Unternehmen, denen sich hier eine ausgezeichnete Gelegenheit bietet, neue Absatz- und Partnerschaftsmöglichkeiten zu nutzen.

Die Handelskammer selbst als Organisator hat ihrerseits alles vorgesehen, um einen möglichst dynamischen und kommunikativ vielseitigen Ablauf der Veranstaltung zu garantieren. So wurde eine spezifische Webseite (gr-businessdays.com) eingerichtet, die u.a. die Optimierung eines „3D-Marketplace“ anbietet, der auch nach der Fachmesse die Möglichkeit bietet, auf einer virtuellen Plattform weitere Geschäftstreffen fortzuführen. Zu den Neuheiten zählt auch ein „Express Elevator Pitch“, der den Rahmen für jeweils einminütige Kurzpräsentationen bietet und bereits vor Messebeginn in Betrieb gehen wird. Während der beiden Veranstaltungstage sind insgesamt 30 Aussteller-Workshops geplant.

Breites Branchenspektrum

Aus dieser neuen „b2b“-Messe will Sabrina Sagramola eine Referenzveranstaltung machen, wozu im wesentlichen das vielseitige und abwechslungsreiche Programm, sowie spezifische Dienstleistungen im besonderem zum Mehrwert beitragen sollen. Entsprechend breit gefächert ist denn auch das Unternehmensspektrum, das von Umwelt und Energie über nachhaltiges Bauen und nachhaltige Entwicklung, Autoindustrie und E-Mobilität, Maschinenbau und Metallverarbeitung, Biotechnlogie, Transport und Logistik, Aus- und Weiterbildung, Marketing und Kommunikation, Banken und Finanzen, ICT bis hin zu unternehmensbezogenen Dienstleistungen reicht.

Als Ehrengäste zum Eröffnungssysmposium am 12. Juni werden neben dem Minister für die Großregion, Jean-Marie Halsdorf, auch Mittelstandsministerin Françoise Hetto-Gaasch, die rheinland-pfälzischen und saarländischen Wirtschaftsminister Evelyn Lemko und Heiko Maas, der Präsident des Regionalrates Lothringen, Bernard Caprasse, der hauptstädtische Bürgermeister Xavier Bettel, sowie Vertreter von EU-Kommission und regionalen Handwerkskammern erwartet.

Internationales Flair

Neben den Betrieben aus der Großregion werden am zweitägigen Unternehmenstreffen auch Delegationen aus Russland, Malaysien, Indien, Ägypten, Senegal und Marokko teilnehmen, wie Sabrina Sagramola gestern weiter ausführte. Aus Europa sind ferner Delegationen aus Polen, den Niederlanden, Ungarn, Italien, der Tschechischen Republik sowie aus Großbritannien gemeldet, während ebenfalls Vertreter aus der Türkei, aus Thailand, Moldawien, Nigeria und Guinea teilnehmen sollen. Für einen regen Austausch weit über die Großregion hinaus wird also gesorgt sein.