LUXEMBURG
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Über 100 Teilnehmer: BeeSecure-„DigiRallye“ verknüpft Internet-Sicherheit und neue Medien

Gestern fand bereits zum siebten Mal die Sommerauflage der „DigiRallye“, organisiert von BeeSecure, statt. Passend für eine Rallye fand diese auf dem gesamten „Campus Geesseknäppchen“ statt. Neben dem „Forum Geesseknäppchen“ wurden auch angrenzende Räumlichkeiten und die kleine Parkanlage mitbenutzt.

Zehn Ateliersmussten abgearbeitet werden

Über 100 Kinder zwischen acht und 13 Jahren konnten auf diese Weise den Campus für sich entdecken und auch erste Erfahrungen in ihrem vielleicht zukünftigen Schulumfeld sammeln.

Doch die Grundidee der „DigiRallye“ ist und bleibt „die Sensibilisierung für eine risikofreie und selbstverantwortliche Nutzung der sogenannten neuen Medien sowie deren Technologien“, wie Debbie Plein von BeeSecure erklärt.

An insgesamt zehn Stationen lernten die Kinder aus verschiedenen „Maisons Relais“ die wichtigsten Grundprinzipien im Umgangs mit der digitalen Welt kennen, wobei die Stationen von den unterschiedlichen Partnern von BeeSecure betreut wurden.

So wurde an einer Station das „Gewaltbarometer“ betrachtet, wo die Kinder lernten, dass nicht jeder eine ähnliche Situation als gleich verletzend oder harmlos empfindet.

An einer weiteren Station, betreut vom SNJ, dem „Service National de la Jeunesse“, wurde im lockeren Gespräch das Internet als Ganzes beleuchte. An der Station von BeeSecure ging es um das Thema Passwörter. „Passwörter sind extrem wichtig, denn sie sind die am häufigsten verwendete Schutzvorrichtung bei Online-Konten und Datenbanken“, klärte die Betreuerin Judith von BeeSecure auf. Passwörter seien auch bei Hackern sehr begehrt, da sie den Zugriff auf Ressourcen erlauben. „Weil das Passwort oft die einzige Garantie für die Sicherheit eines Systems ist, muss es mit größter Sorgfalt und unter Beachtung einiger einfacher Kriterien gewählt werden. Daher darf man sie auch nicht weitergeben oder offen herumliegen lassen.“ Am Stand der Polizei wurde darauf hingewiesen, dass die Nutzung eines Smartphones am Steuer nicht nur verboten ist, sondern für Fahrer und Mitfahrer auch eine besondere Gefahr darstellt, Stichwort ist hier die Reaktionszeit. Zum Vergleich wurden entsprechende Brillen eingesetzt, eine Alkohol- und auch eine Drogenbrille, die das Sehvermögen unter entsprechendem Einfluss simulierten. „Oh je“, war da nur ein Kommentar von David, der sofort meinte, dass einem hierbei schlecht werden würde.

Mitten in der Ausstellung -und doch nicht da

Im „Green Screen Atelier“ des „Casino Luxembourg“ wurde der Blick der Kinder auf mediale Darstellungen gelenkt, „denn nicht alles, was man sieht, muss auch echt sein“, sagte Plein beim Rundgang. Für Nina und Diana aus der „Maison relais A Schmatts“ war das Atelier „mit dem grünen Vorhang und den Bildern bisher die interessanteste Station“ – wobei sie aber noch fünf vor sich hatten. Die Kinder wurden hier nämlich in die aktuelle Ausstellung des Casinos reingeschnitten, eben ganz so, als wären sie dabei gewesen.

Beim „Phishing Memory“, durchgeführt von der „Spuerkeess“, wurden die Kinder unter anderem darüber informiert, dass eine Bank niemals in einer E-Mail private Daten von ihren Kunden abfragen wird – „und dass man deswegen immer genau auf Absender und Inhalt der Email achten muss“, sagte Plein ergänzend. An der Station von „BEE CREATIVE Makerspace“ hieß es dann „Hand anlegen“, die Kinder mussten basteln und zeigten, wie man mithilfe von neuen Technologien und einer kreativen Idee einzigartige Produkte schaffen kann. Ging es doch darum, sich in einer „BlackBox“ als „Lichtmaler (Light-Painter)“ mit einem eigens gebastelten LED-Leuchtstift zu präsentieren.

Zaubershow zum Abschluss

Zum Abschluss der „DigiRallye“, nachdem alle Teilnehmer ihre Station absolviert und auch die entsprechenden Stempel gesammelt hatten, stand noch eine Zaubershow an, wo den Kindern auf wundersame Weise gezeigt wurde, wie nahe Illusionen und neue Medien und Technologien beieinander liegen können.


www.beesecure.lu