PASCAL STEINWACHS

Seit Franz Fayot neuer Chef der Sozengenossen ist, geht es dort rapide bergauf, was am Montag sogar dem „Tageblatt“ auf dem LSAP-Bezirkskongress Zentrum aufgefallen ist: „Statt der traditionellen roten Rosen hefteten sich die Delegierten ein modernes Button an die Brust. So wollte man die Neuerung der sozialistischen Partei auch visuell darstellen“. Dann hielt der Kongress aber auch noch fest, dass sich die Partei „stärker als bislang in der Gesellschaft vernetzen“ müsse, und die Politik „näher am Bürger stattfinden müsse“. Wow! In einem „Revue“-Interview gibt Franz Fayot, der „seit 1994 Mitglieder der sozialistischen Partei“ ist, indes zu, dass „das Haus brennt“.

Mitglieder der CSV ist hingegen Gilles Roth, der vorgestern einen Gesetzesvorschlag im Abgeordnetenhaus deponierte, um den Voyeurismus in Zukunft unter Strafe zu stellen. Dass Roth weiß wovon er spricht, zeigt er in seinem „Exposé des motifs“, in dem er erst auf den Alain Souchon-Gassenhauer „Sous les jupes des filles“, und dann auf das Phänomen „Upskirting“ eingeht.

In Sachen Cum-Ex-/Cum-Cum-Geschäfte, die Roth bekanntlich ebenfalls heftigst interessieren, gibt es derweil nichts Neues zu berichten...