CLAUDE KARGER

„Durchgegoogelt und veräppelt“ fühlt sich ein „woxx“-Journalist angesichts des Mega-Programms der diesjährigen „Mobilitätswoche“, die nicht übertünchen könne, dass im öffentlichen Transport noch so Manches im Argen liege. Zum Beispiel seien an vielen Haltestellen reale „Leitzeiten“ mit den festprogrammierten Zeiten von Bussen, die vom System nicht erfasst werden, vermischt - „Kuddelmuddel“ ahoi! „Aber zum Ausgleich soll es, einmal mehr, Verbesserungen bei der ‚Äpp‘ geben“, schreibt der Autor nicht unironisch und ruft zur Nachsicht auf: Nicht jeder Zeitgenosse, den man künftig mit der Nase am Smartphone-Display kleben sehe, sei ein Pokédings-Jäger: „Nein, er oder sie wollte sich wahrscheinlich nur vergewissern, dass der eben davongerauschte Bus nicht der war, der laut Anzeige noch gar nicht eingelaufen ist“. Gegoogelt hat indes das „Land“ die Position der größten Oppositionspartei zum Elternurlaub. Als die noch das Familienministerium beherrschte, habe sie sich nämlich gegen die Flexibilisierung des Elternurlaubs ausgesprochen - aber jetzt gehe die von DP-Familienministerin Cahen vorgesehene Flexibilisierung der CSV nicht weit genug... Wie die Zeiten sich doch ändern. Die „Äpp“, um ihre 15 verschiedenen Flexi-Modelle auszurechnen, wird die CSV sicher noch nachreichen.