LUXEMBURG
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Graffiti für junge Menschenrechtler von Raphael Gindt an der Privatschule „Fieldgen“

Für das Menschenrechtsfestival gestaltet der Luxemburger Künstler Raphael Gindt an der Privatschule ‚Fieldgen‘ ein Wandgemälde, um junge Menschenrechtsverteidiger hervorzuheben. Das Graffiti, das heute fertiggestellt sein wird, zeigt Porträts der beiden Aktivisten Nasu Abdulaziz aus Nigeria und Yasaman Aryani aus dem Iran, zwei Personen, für die „Amnesty International“ sich in diesem Jahr während der internationalen Kampagne
„Write for Rights“ stark macht.

„Ich möchte auf der Straße mit dem beispielhaften Engagement der beiden jungen Menschen, das in Europa unvorstellbare Folgen haben kann, sensibilisieren und den Mut würdigen, den sie gezeigt haben“, erklärt Raphael Gindt.

Menschen unterstützen,die für eine bessere Welt demonstrieren

„Meine Motivation, an diesem Projekt teilzunehmen, ist es, Menschen zu unterstützen, die für ihre Rechte und Visionen einer besseren Welt demonstrieren. Mit diesem Projekt unterstütze ich zwei Menschen, die heldenhaft engagiert sind, die wie Idole sind, von denen wir uns inspirieren lassen müssen. Ich hoffe, dass die Leute, die die Arbeit sehen, sich von diesen beiden Menschen inspirieren lassen werden, um mehr in die Freiheit zu investieren“.

Was die „Fieldgen“-Privatschule betrifft, die „Amnesty International“ die Wände für dieses Graffiti-Projekt zur Verfügung stellt, sagt der stellvertretende Direktor Raphaël Weickmans: „Die Förderung der Menschenrechte für unsere Studenten und die breite Öffentlichkeit ist uns sehr wichtig. Wir streben danach, zur Entwicklung einer gerechteren, offeneren und humaneren Gesellschaft beizutragen. ‚Fieldgen‘ möchte seinen Schülern eine Reihe von Werten und Einstellungen weitergeben, unter anderem die Ablehnung von Ungerechtigkeiten und das Solidaritätsengagement. Unsere Schule zielt darauf ab, jungen Menschen zu helfen, verantwortungsbewusste Bürger zu werden, die bereit sind, sich in ihren Familien und in der Gesellschaft zu engagieren.“

Briefschreibabend am 10. Dezemberin der Brauereibar „Independent“

Im Rahmen des „Writing for Rights“-Briefe-Marathons appelliert „Amnesty International“ daran, Briefe, Postkarten und Tweets für Yasaman Aryani und Nasu Abdulaziz sowie für acht weitere gefährdete Jugendliche und Jugendgruppen einzusenden. Dies ist während des Festivals möglich, insbesondere während eines Briefschreibabends am 10. Dezember um 19.00 in der Brauereibar „Independent“ oder durch die Unterzeichnung von Petitionen auf der Website www.festival.amnesty.lu.

Das Festival der Menschenrechte wird mit Unterstützung der Stadt Luxemburg und den Rotondes organisiert.