LUXEMBURG
SVEN WOHL

Beim „Animal Rights March“ zeigen Aktivisten, wie die Rechte von Tieren missachtet werden

Tiere leiden - so wie wir! Tiere Fühlen - so wie wir!“ - so lautete der Slogan der Tierrechtler während des Luxembourg Animal Rights March. Die Rechte der Tiere liegen ihnen am Herzen und die rund 50 Teilnehmer ließen sich keine Gelegenheit entgehen während ihres Marsches am Samstag Nachmittag mit den Passanten über die Ausbeutung von Tieren zu sprechen.

Bewusst gewählte Route

Ihre Route durch die Stadt war thematisch orientiert und bewusst gewählt: So passierte man den Fischmarkt, um auf die Probleme der Fischerei aufmerksam zu machen, hin zur Rue de la Bouchier, mit dem Thema Schlachterei, und zum Roude Pëts, wo es um Wolle ging. Daraufhin ging man durch die Fußgängerzone hin zur „Place d‘Armes“ und zum Knuedler, wo man beim Löwen- und Fuchsmonument Halt machte, um die Jagd anzusprechen.

„Ein leidensfähiges und mit Bewusstsein ausgestattetes Lebewesen essen, und damit zu seinem Tod beitragen, kann keine persönlichen Entscheidung sein“, erklärte Fabienne Origer, Gründerin der „International Animal Rights Conference“ (6. - 9. September 2018 in Esch/Alzette) und Save Animals a.s.b.l. „Wir sind alle verantwortlich für das Einsperren, Ausnutzen und töten von Tieren.“

Weltweit gab es am Wochenende insgesamt 25 „Marches“, so die Organisation in ihrer Pressemitteilung. Daran seien insgesamt 20.000 Personen beteiligt gewesen.