FRANKFURT
GASTON FREYMANN

„Mobilität verbindet“ ist das Motto der IAA 2015

Heute eröffnet die deutsche Kanzlerin Angela Merkel feierlich die 66. Auflage der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt. Die IAA, die bis zum 27. September einschließlich dauert, gilt als Leitmesse der globalen Autoindustrie. In diesem Jahr steht die IAA unter dem Motto: „Mobilität verbindet“ und unterstreicht das Innovationsthema „Das vernetzte Fahren“. Insgesamt 1.103 Aussteller aus 39 Ländern zeigen die neuesten Trends und technologischen Highlights des Autojahres 2015. Gleichzeitig sind in Frankfurt bereits konkrete Schritte in Richtung automatisiertes Fahren zu sehen, wie Mathias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie unterstrich.

Aus Sicht von VW-Chef Martin Winterkorn, wird die Digitalisierung die Deutsche Automobilindustrie in den nächsten Jahren stark verändern. In dem Zusammenhang spricht er von einer digitalen Revolution.

Dr Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG sieht vor allem zwei Vorteile, welche die Digitalisierung bringen wird: Mehr Qualität und mehr Geschwindigkeit.

Wo die Reise in die Zukunft beim Stuttgarter Autobauer führt, zeigt das „showcar-concept IAA- intelligent Aerodynamic Automobil“. Den ersten Transformer von Mercedes-Benz gibt es auch zu sehen: Ein Auto das zum einen Optik und zum anderen Aerodynamik betont. Bei niedriger Geschwindigkeit und im Stand kommt das Design voll zur Geltung. Ab 80 km/h wechselt das Fahrzeug selbstständig in den Aerodynamik-Modus. Als Plug-in Hybrid kommt das Konzeptauto im Schnitt auf einen CO2 -Ausstoß von 28 Gramm pro Kilometer bei fast 280 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 250 Stundenkilometern. Neben Vernetzung wird die Messe ebenfalls vom Thema Elektromobilität geprägt.

Drei Luxemburger Unternehmenzeigen Präsenz

Unter den 1.103 Ausstellern finden sich auch deren 400 aus der Automobilzulieferbranche. Auf einem gemeinsamen Stand des „Luxembourg Automotive Components Cluster“ in Halle 4 sind mit Teralink-Solutions, der Cebi-Gruppe und IEE drei Luxemburger Unternehmen zu finden.

Für Cluster Manager Joost Ortjens ist es nach der Prospektionsreise nach Japan und Korea der zweite gemeinsame Auftritt nach der Gründung des Clusters 2014. Für Ortjens bedeutet die IAA mehr als nur eine Autoshow.

So treffen sich hier an einem bestimmten Tag der Großteil der Ingenieure die in irgend einem Zusammenhang mit der Automobilindustrie stehen. Zielsetzungen sind zum einen des Ausbau des bestehenden Kontakt-Netzwerks und dessen Pflege.