PASCAL STEINWACHS

Nach ihrem „Temperamentvoll im Hintergrund“-Artikel über CSV-Fraktionssekretärin Nadia Rangan befasste sich die Erzbistumszeitung gestern in ihrer Sommerlochserie über die großherzoglichen Fraktionssekretäre mit dem LSAP’ler Claude Tremont, den sie als „pragmatisch, unauffällig und effizient“ beschreibt (LSAP-Fraktionschef Bodry spricht vom „ruhenden Pol unter uns“), was man auch, würde man zur Bösartigkeit neigen, als langweilig, aber zuverlässig beschreiben könnte, aber verrückte Hühner hat die LSAP bekanntlich mehr als genug. So war in früheren Zeiten auch mal „ein gewisser Etienne Schneider“ Fraktionssekretär, wie das „Wort“ seiner Leserschaft in Erinnerung ruft, und der war - wir können es bezeugen - alles andere als unauffällig und ruhepolig.

Klare Worte gab es gestern indessen von einem anderen Sozengenossen, nämlich von Minister Romain Schneider, der gegenüber dem „L’essentiel verriet, dass in der Politik eine „gesunde Härte“ dazugehöre, aber die kann bekanntlich auch im richtigen Leben nicht schaden. Dann war Schneider aber auch mal Fußballer, und als solcher hat er fürs Leben gelernt: „Ich habe immer versucht, das Spiel von hinten aus zu dirigieren und dann Akzente nach vorne zu setzen“. Operation gelungen...