PASCAL STEINWACHS

Irgendwie hat es Ex-CSV-Ministerin Hennicot ganz schön arg auf Ex-LSAP-Minister Krecké sitzen, ging sie diesem doch auf ihrem www-Dings nun schon einige Male gehörig an die Wäsche. Nur weil der gute Jeannot im ArcelorMittal-Verwaltungsrat sitzt, die Stahlfirma aber schon seit länerem mehr schließt als öffnet. Dabei habe Krecké als gewesener Wirtschaftsminister doch maßgeblich „die Verhandlungen mit dem Inder geführt“, aber „genannt ist schliesslich genannt“ und „verwalten ist schliesslich nicht verantworten“, wie die langjährige Unterrichtsministerin sich dieser Tage in ihrer gewohnten harakirischen Grammatikalo-Desperado-Art den Ärger von der Seele bloggte.

Ganz schön fies auch die Wochenrückblicklerin der Erzbistumszeitung, die partout keinen Lärm zu vertragen scheint, schon gar nicht, wenn er von Gewerkschaftschefs kommt. Deshalb der ultimative Tipp an Dury & Co: „Es gibt mittlerweile Mikrofone und Verstärker! Das schont die Stimme“. Was die Eingeborenen von hierzulande neben weniger akustischer Verschmutzung noch so alles wollen, vor allem aber nicht wollen, das hat die „Wort“-Rückblicklerin natürlich auch erkannt: „Luxemburger mögen nun mal keine Veränderungen, es sei denn, sie zahlen sich aus“...