LUXEMBURG
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Rund 26.000 Personen nahmen zwischen 2009 und 2014 die luxemburgische Staatsangehörigkeit an

Rund 26.000 Personen haben in den Jahren zwischen 2009 bis 2014, also seit Einführung des Gesetzes über die doppelte Staatsbürgerschaft, die luxemburgische Staatsangehörigkeit angenommen, wie gestern der Statec mitteilte. Im Vergleich zum Zeitraum zwischen 2003 und 2008 entspricht dies einer Vervierfachung, so dass die statistische Behörde dann auch von einer „regelrechten Explosion“ spricht, was die freiwillige Annahme der luxemburgischen Staatsangehörigkeit anbelangt. Die Portugiesen, Belgier, Franzosen, Italiener und Deutschen führen die diesbezügliche Hitparade an und stellen zusammen knapp 75 Prozent der Neu-Luxemburger dar. Auffallend ist, dass ein großer Anteil der Belgier die luxemburgische Nationalität angenommen hat, ohne aber im Großherzogtum zu wohnen.

Möglich ist das, wenn einer ihrer Vorfahren im Jahr 1900 die Luxemburger Staatsangehörigkeit besaß, sie also jetzt Luxemburger „par recouvrement“ geworden sind. Auf diese Art und Weise Luxemburger geworden, sind auch - allerdings in geringerem Maße - eine Reihe von Franzosen.