DÜSSELDORF
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Krieps gewinnt deutschen Fernsehpreis als beste Schauspielerin

Roter Teppich in Düsseldorf: Die deutsche TV-Branche hat am Donnerstagabend die besten Darsteller, Shows und Journalisten des vergangenen Jahres mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Dazu gehört auch die Luxemburgerin Vicky Krieps. Für ihre Rolle in der Sky-Serie „Das Boot“ wurde sie mit der Trophäe als beste Schauspielerin belohnt. In dieser Kategorie war bekanntlich auch eine andere Luxemburgerin im Rennen, nämlich Désirée Nosbusch, die in der von Luxemburg koproduzierten Mini-Serie „Bad Banks“ (ZDF/Arte) eine der Hauptrollen spielte. Premierminister Xavier Bettel gratulierte via Twitter: „Felicitatiounen der Vicky Krieps fir de Präis vun der beschter Actrice an der Serie #DasBoot beim #DeutscherFernsehpreis. Eng Belounung fir déi exzeptionell Kënschtlerin an eng super Visittekaart fir eist Land. XB“.

Etwas überraschend wurde der Mehrteiler „Gladbeck“ (ARD/Radio Bremen) über das Geiseldrama von 1988 zum großen Gewinner des Abends. Mit insgesamt drei Auszeichnungen hat er den hoch gehandelten Serien „Bad Banks“ und „Das Boot“ den Rang abgelaufen. „Bad Banks“ war mit sechs Nominierungen ins Rennen gegangen, „Das Boot“ gar mit neun.

Beste Drama-Serie: „Bad Banks“

„Gladbeck“ gewann schließlich in den Kategorien „Bester Mehrteiler“ und „Bester Schnitt“. Zusätzlich wurde Darsteller Albrecht Schuch als bester Schauspieler ausgezeichnet. „Bad Banks“ konnte bei „Beste Regie“ (Christian Schwochow) und in der wichtigen Kategorie „Beste Drama-Serie“ die Jury überzeugen. Dort setzte sie sich auch gegen „Das Boot“ durch. Die Serie basiert auf demselben Stoff wie der gleichnamige Kino-Welterfolg von Regisseur Wolfgang Petersen aus dem Jahr 1981. Am Ende blieben für sie die „Beste Kamera“ und mit Vicky Krieps die beste Schauspielerin.

Der Deutsche Fernsehpreis wird von den großen TV-Anbietern seit 1999 mit einer Unterbrechung jährlich verliehen. In der Jury saß in diesem Jahr unter anderem Schauspielerin Maria Furtwängler. Die Gala 2019 wurde von Barbara Schöneberger und Steffen Hallaschka moderiert. In diesem Jahr wurde sie auch wieder live übertragen - im Internet. Zuletzt war das nicht der Fall gewesen.