PASCAL STEINWACHS

So viele Stellen, wie sie die bald größte Oppositionspartei in den nächsten Tagen und Monaten mit treuen und weniger treuen Parteisoldaten zu besetzen hat, so viele Stellen können gar nicht geschaffen werden, hat es die „Mir mam Premier“-Truppe inzwischen doch nicht nur mit Altlasten, sondern zu allem Übel auch noch mit Junglasten zu tun. So muss die CSV demnächst auch noch Victoria, die pfundige Herzdame von CSV-Bauer Guy unterbringen, kündigte diese doch in einem Interview mit dem Internetdings des „L’essentiel“ an, dass sie vor habe, „nach Luxemburg umzuziehen und sich dort einen Job zu suchen“, sollte das dann tatsächlich mit der Liebe klappen.

Auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung ist ebenfalls Familien- und Kooperationsminister Marc Spautz, der am Donnerstag nächster Woche wieder zum schnurznormalen Abgeordneten geschlagen wird, weshalb er nun wenigstens Parteipräsident werden will. Die Chancen stehen gut, sehnt sich die arg eingeschüchterte CSV-Basis nach dem grobschlächtig-rauborstigen Bärbeißregime des Michel Wolter doch wieder nach einem richtig netten Chef, der sie, dem Messias gleich, an der Hand nimmt und endlich wieder in eine bessere Zukunft führt. Hallelujah...