LUXEMBURG
LJ

Syvicol-Präsident Emile Eicher zieht Bilanz der Grundschul-„Rentrée“

Die Gemeinden hatten mit einer Reihe von Problemen bei der dieswöchigen „Rentrée“ in den Grundschulen und den Betreuungsstrukturen gerechnet. Auch, weil Entscheidungen „op de läschte Stëppel“ getroffen wurden, wie Syvicol-Präsident Emile Eicher auf Nachfrage des „Journal“ erklärte. Aber: „es ist viel besser gelaufen, als wir erwartet hatten“, sagt der Bürgermeister von Clerf und Vorsitzende des Städte- und Gemeindeverbunds. „Wir hatten ganz wenige Reklamationen“.

Sowohl der Schülertransport als auch die Aufteilung der Klassen hätten gut geklappt, nicht zuletzt weil alle Beteiligten sich an die Regeln gehalten hätten. Aber auch, weil das Personal in den Schulen und Betreuungsstrukturen eine sehr große Bereitschaft an den Tag gelegt hätten, damit diese außergewöhnliche Rückkehr in die Schule gelingt. Auf die Frage nach dem Verlauf der Verteilung der rund 26 Millionen Einwegmasken an die Bürger über 16 - jeder erhält einen Packen von 50 - sagte Eicher, die Aktion sei bald abgeschlossen. In den Gemeinden sei das ohne Vorfälle über die Bühne gegangen. Der Syvicol-Präsident weist darauf hin dass Bürger, die aus irgendeinem Grund nicht zur Maskenausgabe eingeladen waren oder keine Zeit hatten, sich welche zu besorgen, sich immer noch beim Innenministerium melden und ihre Maskenverteilung in ihrer Gemeindeverwaltung abholen können. „Wir waren ziemlich stark gefordert in letzter Zeit“, seufzt der Syvicol-Vorsitzende. Und hofft, dass bald wieder alles in ziemlich geordneten Bahnen läuft. Vor allem, dass die Schul-„Rentrée“ im September, die gerade überall vorbereitet wird, unter normalen Bedingungen laufen kann. LJ